Landesliga Frauen: Kirchhof II rückt nach Auswärtserfolg auf den zweiten Rang vor

Sonderlob für Patrizia Rotolo

Elena Wenzel

Schwalm-Eder. Gutes Wochenende für die heimischen Landesliga-Handballerinnen: Doch für die FSG Körle/Guxhagen kommt der Sieg in Heiligenrode im Abstiegskampf zu spät. Kirchhof II verbesserte sich durch den eigenen Erfolg in Waldau und durch die Schützenhilfe von Fritzlar II auf den zweiten Platz.

TuSpo Waldau II - SG 09 Kirchhof II 18:24 (5:9). In einer Partie auf schwachem Niveau hatte die SG-Abwehr nur wenig Mühe mit den drucklosen Angriffen der Gastgeberinnen. Dennoch konnte die Zweitliga-Reserve nicht ihr gewohnt schnelles Spiel aufziehen, so dass zur Pause nur eine Fünf-Tore-Führung zu Buche stand. Die Vorentscheidung erzwangen die Gäste in den zehn Minuten unmittelbar nach Wiederanpfiff. Mit einer offenen Deckung kauften sie Waldau den Schneid ab und kamen durch viele Gegenstoßtreffer von Sauerwald, Mai und Nolte zum 17:8-Zwischenstand (40.). Bis zum 22:9 wurde der Vorsprung noch ausgebaut, ehe Kirchhof im Gefühl des sicheren Sieges mehrere Gänge zurückschaltete und Waldau noch zu Ergebniskosmetik kam.

Tore SG: Vaupel 6/4, Mai 5, Kühlborn 5/1, Sauerwald 4, Nolte 3, Röse.

SV Germania Fritzlar II - HSG Wesertal 29:26 (12:13). Obwohl die Gastgeberinnen auf Spielmacherin Nadine Frank (verletzt) verzichten mussten, hatten sie nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt noch einiges zuzusetzen. Aus einer homogenen Mannschaft ragte einmal mehr SVG-Torhüterin Katja Zeller heraus. In einer Phase, da die Germania nur einen Gegentreffer zuließ, bogen Spielertrainerin Viktoria Marquardt und Co. mit sechs Treffern auf die Siegesstraße ein. Daran änderte auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Perspektivspielerin Jana Kurzbuch nichts. Tore SV Germania: Naumann 13/8, Berz 4, Waschinger 4, Dieling 2, Marquardt 2, Kurzbuch 2, Hofmann, Huy.

TSV Heiligenrode - FSG Körle/Guxhagen 27:33 (12:17). „Wir wurden für unsere tolle Moral belohnt“, stellte FSG-Trainerin Dagmar Hoppe nach dem Überraschungserfolg gegen den Tabellensechsten erfreut fest, „mein Team hat den Kampf angenommen.“ Denn Heiligenrode konnte die FSG mit seiner härteren Gangart nicht beeindrucken. Zudem fand der TSV in Elena Wenzel seinen Meister. Körle/Guxhagens Torfrau glänzte mit zahlreichen Paraden, vereitelte drei Heiligenröder Strafwürfe und behauptete die FSG-Führung über die gesamte Spielzeit. Ein Sonderlob der Trainerin verdiente sich Körle/Guxhagens Kreisläuferin Patrizia Rotolo, die nicht nur drei Treffer warf, sondern viele Räume für ihre Nebenleute schuf.

Tore FSG: Johnson 12/4, Hildebrandt 8/2, Mell 5, Kördel 3, Rotolo 3, Hungerland 2. (tix) Foto: Kasiewicz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.