Handball-Verbandsliga: Fünf Teams kämpfen noch um den Aufstieg

An der Spitze wird es eng

Noch ist alles drin: Die HSG Plesse-Hardenberg mit Trainer Jens Wilfer spielt eine gute Saison und könnte im Aufstiegsrennen noch ein gehöriges Wörtchen mitreden. Archivfoto: zje

Nörten. Mit Ausnahme eines Nachholspiels pausiert die Handball-Verbandsliga an diesem Wochenende. Zeit, um einen Blick auf das Auf- und Abstiegsgeschehen zu werfen.

Aufstieg: Um die beiden Regelaufstiegsplätze zur Oberliga bewerben sich noch fünf Mannschaften. Drei davon mit guten Aussichten - der VfL Wittingen (27:9 Punkte), der TSV Burgdorf III (25:11) und Eintracht Hildesheim II (21:11) - sowie zwei mit Außenseiterchancen: die HSG Plesse-Hardenberg (22:14) und der MTV Braunschweig (19:15). Von diesen fünfen sah nach der Hinrunde der VfL Wittingen (Platz eins mit 23:3 Punkten) wie der kommende Meister aus. Doch mit 4:6 Rückrundenpunkten – bei Auswärtsniederlagen bei Aue-Liebenau (28:34), in Bergen (24:33) und in Hildesheim (31:38) - droht dem Herbstmeister ein ähnliches Geschick wie in der Saison 2010/2011: Damals wurde Wittingen - mit 25:1 Punkten noch souveräner Herbstmeister - nach einer völlig vergeigten Rückrunde (10:16 Punkte) am Ende nur Dritter. Und das war seinerzeit nicht genug für den Oberliga-Aufstieg.

Rätselraten um Platz drei

Ob der Bronzerang diesmal reichen würde, hängt ab von der Entwicklung in der 3. Liga Ost und in der Oberliga. Stand heute drücken mit dem MTV Vorsfelde und der TG Münden zwei Drittliga-Absteiger auf die Oberliga. Die aber soll von derzeit 16 Mannschaften (einschließlich des bereits feststehenden Absteigers MTV Warberg) für die neue Saison auf 15 reduziert werden. Die für das nächste Jahr nötige Rechnung lautet also: 16 derzeitige Oberligisten minus dem wahrscheinlichen Meister Northeim (steigt in die 3. Liga auf) und minus die beiden Regelabsteiger (Warberg und – Stand heute – Himmelsthür) ergibt 13 Teams. Dazu kommen die beiden Regelaufsteiger aus der Verbandsliga. Zu Abweichungen käme es, wenn beispielsweise die Mündener auf einen Start in der Oberliga verzichten würden. Hinzu kommt, dass noch offen ist, was aus dem freien Platz wird, der durch die bereits vollzogene Fusion der beiden Oberligisten SG Hohnhorst/Haste und HSG Schaumburg-Nord entsteht. In beiden Fällen dürfte sich wohl der Tabellendritte der Verbandsliga über den Aufstieg freuen.

Abstieg: Einfacher geht es beim Abstieg zu: Drei Mannschaften müssen runter. Zur Zeit sind dies der TV Stadtoldendorf (8:28), TuS Bergen (12:20) und TSV Wietzendorf (13:21). Drei Landesligisten steigen auf - zur Zeit sind das die HSG Rhumetal, die TSG Emmerthal und der MTV Müden/Oertze. In der Verbandsliga muss also Vorjahresaufsteiger MTV Moringen bei 15:19 Punkten noch einmal eine Schippe drauflegen, um am Saisonende nicht zu den Absteigern in die Landesliga zu gehören. (zdz)

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