Handball-Landesliga: Der HSC Landwehrhagen erwartet morgen den TV Hersfeld

Der Spitzenreiter kommt

Hart bedrängt: Sven Hinz wird hier von zwei Zwehrenern angegangen. Gegen Hersfeld wird es genauso schwer. Foto: Dümer

Landwehrhagen. Von null auf hundert muss das Motto des HSC Landwehrhagen am morgigen Samstag (18.30 Uhr) lauten, will die Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Hersfeld eine Chance besitzen. „Natürlich sind wir klarer Außenseiter, aber so schlecht wie zuletzt gegen Hofgeismar kann es eigentlich nicht noch einmal kommen“, meint HSC-Trainer Sven Hinz. In der Vorwoche hatte laut Coach kein einziger Spieler Normalform erreicht. „Wir müssen an uns Glauben, großen Willen zeigen und nicht annehmen, dass Hersfeld unantastbar ist“, so Hinz weiter.

Der TV Hersfeld führt die Tabelle mit 27:3 Punkten an. Lediglich bei der HSG Baunatal (25:27) und in Mühlhausen (27:27) gelangen keine Siege. Kellerkinder wie Flieden und Körle wurden mit 20 Toren Unterschied abgefertigt. Da schlug sich der aktuelle Drittletzte aus Landwehrhagen beim 22:30 im Hinspiel sogar noch achtbar. Vielleicht gelingt es dem HSC in eigener Halle ja, das Ergebnis noch knapper zu gestalten. „Ich habe mir in taktischer Hinsicht schon einige Gedanken gemacht“, glaubt Sven Hinz zu wissen, wo sein Team ansetzen könnte. Für die spätere Umsetzung während der 60 Minuten kann Hinz natürlich nicht garantieren.

Dreh- und Angelpunkt des Hersfelder Spiels ist Routinier Marco Kemmerzell, der schon in der Oberliga für Hersfeld und Vulkan Vogelsberg spielte und auch das Bad Neustädter Trikot in der 3. Liga trug. Im Tor steht mit Kai Hüter der wohl beste Keeper der Liga (früher u.a. in Melsungen).

Der HSC Landwehrhagen hofft noch auf Louis Fecklers Einsatz, der sich in Hofgeismar eine Platzwunde am Kopf zugezogen hat. Holger Höpcke ist ebenfalls gehandicapt: In plagt einen Sehnenriss am kleinen Finger der Wurfhand. (mbr) Foto: nh

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