A-Jugend-Bundesliga

Spitzenreiter mJSG Melsungen beim Schlusslicht

Alternative für den Rückraum: Navtej Dhaliwal kehrt in den mJSG-Kader zurück.
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Alternative für den Rückraum: Navtej Dhaliwal kehrt in den mJSG-Kader zurück.

Auf dem Papier sieht es nach einer klaren Angelegenheit aus, wenn der ungeschlagene Tabellenführer mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen (Sa. 16 Uhr) in der A-Jugend-Bundesliga beim punktlosen Schlusslicht TV Gelnhausen antritt.

Melsungen - Denn die Gastgeber waren in den ersten beiden Partien chancenlos, kassierten zuletzt eine herbe 34:20-Klatsche bei der HSG Hanau. Vor allem in der Offensive der Barbarossa-Städter läuft kaum etwas zusammen. Bester Werfer im Team von Trainer Marco Mocken, der die Mannschaft von Oliver Hubbert übernahm, ist Lasse Georgi. Der Linkshänder nimmt zudem im Innenblock der Gelnhäuser Deckung eine zentrale Funktion ein. Daneben ist noch auf Rückraumspieler Ole Sost zu achten, der bei der 23:33-Auftaktpleite gegen Rodgau Nieder-Roden noch mit sieben Toren überzeugte, gegen Hanau aber ganz abgemeldet war.

„Gelnhausen ist sicher nicht so stark wie unsere beiden vorherigen Gegner“, urteilt Florian Maienschein. Der mJSG-Trainer ist mit dem Saisonstart der neuformierten MT-Talente zwar „grundsätzlich zufrieden“, sieht aber besonders in der Defensive noch Steigerungsbedarf: „Das war bisher nicht so prickelnd.“ Denn die Abwehr lässt den gegnerischen Rückraumschützen noch zu viel Raum.

Gegen Gelnhausen soll die Defensiv-Reihe um Marcell Markos und Lasse Ohl mutig zupacken. Und so auch die Torhüter Lennart Claus und Carl Beck unterstützen, die häufig auf sich allein gestellt waren. Dabei setzt Maienschein wieder auf die bewährte 6:0-Formation.

Personell können die Gäste aus dem Vollen schöpfen, denn auch Navtej Dhaliwal steht nach seiner Schulterverletzung vom vergangenen Wochenende wieder im Aufgebot. Allein Julian Engler (Handverletzung) wird noch länger fehlen.  

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