Spitzenreiter Hofgeismar/Grebenstein spielt beim Tabellenzweiten Hoof/Sand/Wolfhagen

SHG ist für das Spitzenspiel gerüstet

Knappe Sache: Im Spitzenspiel steht die SHG unter Zugzwang. Bei einer Niederlage hingegen hätte Hoof/Sand/Wolfhagen gute Chancen auf den Aufstieg. Natalie Paul (am Ball) und ihre Mitspielerinnen müssen HSG-Torfrau Julia Geselle möglichst oft überwinden. Im Hinspiel gewann die HSG 31:30. Foto: zhj

Hofgeismar. Im Mittelpunkt des Wochenendspieltages in der Frauenhandball-Bezirksoberliga steht das Duell zwischen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und der SHG Hofgeismar/Grebenstein. Daneben empfängt der TSV Jahn Calden den TV Külte und die HSG Reinhardswald tritt bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen an.

Hoof/Sand/Wolfhagen - Hofgeismar/Grebenstein. Die Sporthalle in Sand ist am Sonntag (18 Uhr) Schauplatz des Topspiels zwischen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen und der SHG Hofgeismar/Grebenstein. Dieses Spiel des zweiten Rückrundenspieltages ist aus SHG-Sicht sicherlich vorentscheidend im Hinblick auf den Aufstieg in die Landesliga. Zwar ist die SHG Tabellenführer mit drei Minuspunkten, doch hat der Zweite Hoof/Sand/Wolfhagen bei einem Spiel Rückstand nur zwei Minuspunkte auf dem Konto.

Verliert die SHG also, ist die Differenz bei den Minuspunkten schon fünf Zähler - und das dürfte schwer aufzuholen sein. Gewinnen die Gäste, haben sie nach Minuspunkten einen Ein-Zähler-Vorsprung, so dass es weiter spannend bleibt in der Liga. Im Hinspiel konnte die SHG knapp mit 31:30 gewinnen. Es war die einzige Niederlage für die HSG in dieser Saison. Revanche ist also angesagt und die HSG will mit einem Heimsieg um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden.

Das Spiel ist zugleich das Duell Jugend gegen Routine. Während der Großteil der HSG-Mannschaft aus Spielerinnen besteht, die gerade erst aus der Jugend gekommen sind oder noch parallel in der Jugend spielen, so stehen bei der SHG fast ausschließlich erfahrene Spielerinnen auf dem Parkett.

Am vergangenen Wochenende hinterließ die SHG beim souveränen 32:19 über Waldau II einen konzentrierten Eindruck. Die HSG tat sich hingegen lange Zeit schwer beim Letzten HSG Baunatal, ehe sie am Ende noch einen klaren 29:21-Sieg feierte. Gegenüber der Vorwoche wird bei Hofgeismar/Grebenstein wieder Torhüterin Zanda Geislere mit von der Partie sein.

Calden - Külte. Besser als die Männermannschaft vor einer Woche wollen die Frauen des TSV Jahn Calden in ihrem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) abschneiden, wenn sie den TV Külte empfangen. Die Erinnerungen an das Hinspiel sind aber nicht allzu gut, denn dort mussten sich die Jahnerinnen ersatzgeschwächt mit 19:25 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende gab es beim zweiten Aufsteiger Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II eine klare 9:20-Niederlage, nachdem Calden vor der Weihnachtspause viermal in Folge gewonnen hatte. Damit die Mannschaft nicht wieder wie zum Saisonbeginn in den Startlöchern stecken bleibt, will sie wieder an ihre besseren Spiele anknüpfen. Die Aufgabe gegen Külte wird aber auch in eigener Halle alles andere als leicht, denn der Neuling spielt als Fünfter eine starke Saison, musste sich zuletzt aber im Heimspiel gegen Lohfelden/Vollmarshausen deutlich mit 22:30 geschlagen geben.

Lohfelden/Vollmarshausen - Reinhardswald. Nach dem spielfreien Wochenende steht die HSG Reinhardswald vor einer sehr schweren Auswärtsaufgabe, wenn sie am Sonntag (15.30 Uhr) bei der HSG Lohfelden/Vollmarshausen antreten wird. Bereits im Hinspiel gab es für den Tabellensiebten eine 23:27-Heimniederlage. In Lohfelden wird die Aufgabe noch schwerer, zumal der dortige Tabellendritte nach dem überzeugenden 30:22-Erfolg beim starken Aufsteiger Külte sogar noch eine kleine Chance hat, ins Meisterschaftsrennen einzugreifen, sollten Hofgeismar/Grebenstein und Hoof/Sand/Wolfhagen schwächeln.

Durch den klaren 16:11-Erfolg beim Vorletzten Fuldatal können die Reinhardswälderinnen diese schwere jedoch gelassen angehen. Vielleicht ist der Sieg der Männermannschaft vor zwei Wochen an gleicher Stelle ein gutes Omen für die Schützlinge von Trainerin Petra Nierichlo. (zmw)

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