Schnell spielen und Fehler vermeiden

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Gordon HauerVellmarer Trainer

Handball-Oberligist am Sonntag im Einsatz in der Vellmarer Großsporthalle

Nach dem herben 20:35 (8:19) gegen den Mitaufsteiger Tuspo Obernburg müssen die Handballer des TSV Vellmar nun am Sonntag um 17 Uhr in der Halle an der Friedberger Landstraße bei der SG Bruchköbel antreten.

Der Drittliga-Absteiger steht derzeit auf Rang sechs der Tabelle und hat sieben Siege und sieben Niederlagen in seiner Bilanz. Nach zwei Jahren in der dritten Liga gab es bei den Handballern aus dem Main-Kinzig-Kreis den großen Umbruch. Lediglich Torwart Mike Bätz, Rechtsaußen Milos Kreckovic und der Halbrechte Sergej Zutic blieben, und aus Spielertrainer Tegaday Ramos-Nuez wurde der Trainer Ramos-Nuez. Der musste nach einer Schlüsselbein-Operation einige Spiele pausieren, ist aber wieder im Einsatz. Vellmars Trainer Gordon Hauer kann wohl mit dem besten Aufgebot in der Bruchköbeler Dreispitzhalle auflaufen. Es gibt bis dato keine Verletzten und Kranken.

„Ich gehe davon, dass sich die wirklich schlechte Leistung vom Spiel gegen Obernburg nicht wiederholt“, sagt Hauer. „So lange ich jetzt in Vellmar bin, hat es so ein Spiel noch nicht gegeben.“ Im Training habe man versucht, die Fehler aufzuarbeiten und neue Motivation in die Mannschaft zu tragen. Soll heißen, dass die Abwehr wieder richtig beißen muss und im Angriff die Fehlerquote gesenkt wird.

„Obernburg ist in Vellmar zu oft zu leichten Toren gekommen“, sagt Hauer. „Wir müssen den Gegner wieder dazu zwingen, dass er sich seine Chancen erarbeiten muss.“

Natürlich geht der frühere Drittligist in sein Heimspiel als Favorit. Man muss dabei nur an Spieler wie den Kroaten Hrvoje Batimovic, der Linksaußen spielt in Bruchköbel im Rückraum auf der Mittelposition und zieht die Fäden, oder an die erfahrenen Sergej Zutic, Milos Kreckovic und Jan Fegert denken.

„Bruchköbel spielt eine schnelle erste und zweite Welle und ist technisch versiert“, sagt Hauer. „Da können wir nur dagegenhalten, wenn wir die goldene Mitte zwischen schnellem Spiel und Fehlervermeidung finden.“  fri     Foto: peter fritschler

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