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Starker Start reicht nicht: Der Northeimer HC verliert am Ende zu hoch bei Tabellenführer EHV Aue

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Hannes Bransche, hier beim Heimspiel gegen Söhre, traf am Samstag in Aue viermal. Sein Team hat nun vier Zähler Rückstand auf den wichtigen zehnten Platz, da Söhre in Oranienburg punktete (26:26).
Hannes Bransche, hier beim Heimspiel gegen Söhre, traf am Samstag in Aue viermal. Sein Team hat nun vier Zähler Rückstand auf den wichtigen zehnten Platz, da Söhre in Oranienburg punktete (26:26). © Hubert Jelinek

Nach starker erster Halbzeit zu hoch verloren. So lautet das Fazit der Drittliga-Handballer des Northeimer HC nach ihrem Auftritt am Samstag bei Tabellenführer EHV Aue.

Aue – Mit einer 23:32 (15:16)-Niederlage ließ der NHC beim Titelfavoriten beide Punkte. Im letzten Spieldrittel verloren die Schwarz-Gelben den Faden und gaben die durchaus vorhandene Chance zur Sensation aus der Hand.

Die Gäste hielten sich 30 Minuten fast perfekt an den Plan von Coach Jürgen Bätjer: mit dem siebten Feldspieler Überzahl herstellen, mit zwei Kreisläufern die Abwehr binden und Platz für den Rückraum und die Außen schaffen. Das ging auf, denn die Vollprofis des EHV gingen zu lässig in die Partie. Marc Bode und Finnian Lutze legten zum 2:0 vor, bevor Aue sich berappelte. Nach zwölf Minuten lag der Favorit 7:5 vorn, als Bätjers System wieder griff und Malte Wodarz zum 9:9 und 10:10 ausglich.

Vor mehr als 1000 Zuschauern drehten die Schwarz-Gelben das Spiel: Wodarz und Hannes Bransche legten zum 14:12 vor, doch wieder lud das Spiel ohne Torwart Aue zu Toren ein. Zur Halbzeit stand für den Tabellenführer ein schmeichelhaftes 16:15 auf der Anzeigetafel.

Noch einmal konterte Wodarz nach dem Wiederanpfiff zum 16:16-Ausgleich, doch bei seinem Team häuften sich nun leichte Fehler. Aue hingegen zog auf 20:16 weg. Christian Stöpler, erstmals in der Saison ohne Torerfolg, machte Platz für Finn Fietz. Der 19-Jährige wurde von Bransche mehrfach mit langem Pass freigespielt und hielt sein Team mit schönen Außenaktionen beim 17:20 und 18:21 (42.) im Spiel. Aues Defensive durchkreuzte nun zunehmend die Northeimer Angriffsbemühungen, sodass Bätjer im letzten Drittel Rick Harder für Wodarz ins Rennen schickte. Doch es fehlten die erfolgreichen Spielzüge und Druck aus dem Rückraum. Dem NHC gelangen nur noch Einzelaktionen, während die noch immer für die 2. Liga besetzten Erzgebirgler zum standesgemäßen Erfolg nachlegten.

„Schade, dass sich die Mannschaft in den letzten zehn Minuten nicht mehr für ihr Spiel belohnt hat. Wir haben Aue lange mit Überzahlspiel unter Druck gesetzt. Am Ende haben wir gegen einen Vollprofi-Verein zu hoch verloren. Unsere Punkte müssen wir in den kommenden Heimspielen holen“, resümierte der Trainer. (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Pätz, Wenderoth - Pogadl, Heyken, Schuster 2, Bransche 4, Seekamp 1, Neufing, Lutze 2, Skopic, Harder 1, Bode 3, Stöpler, Wodarz 6, Fietz 4.

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