3. Liga Handball: NHC spielt lange Zeit stark, verliert dann aber den Faden

Northeimer HC verliert 23:29 bei den Mecklenburger Stieren Schwerin

Northeims Malte Wodarz im Testspiel gegen Hildesheim im Duell mit einem Gegenspieler.
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Auch seine sieben Tore reichten nicht: Der NHC und Malte Wodraz, hier im Testspiel gegen Hildesheim, kamen ohne Zählbares aus Schwerin zurück.

Es hätte ein Traumstart werden können. Bei der 23:29 (14:13)-Niederlage am Sonntagnachmittag war Handball-Drittligist Northeimer HC den gastgebenden Mecklenburger Stieren aus Schwerin lange Zeit überlegen, doch nach der Halbzeit verloren die Schwarz-Gelben den Faden und vergaben mögliche Punkte.

Schwerin - Dabei stieg der Gast mit Toren von Marc Bode und Sören Lange mit 2:0 gut in die Partie ein. Christian Stöpler traf in der 11. Minute zur ersten Drei-Tore-Führung des NHC (7:4), der mit einem gut aufgelegten Malte Wodarz weiter vorn blieb (10:7 durch Bode). Dann erhöhte Schwerin das Tempo und glich in zweifacher Überzahl zum 10:10 aus. Offenbar war den Schiedsrichtern die NHC-Abwehr zu kompromisslos: Auch sechs Zeitstrafen in den ersten 30 Minuten verhinderten, dass Northeim sich absetzen konnte. Stöpler und Lange erhöhten wieder zur 12:10-Führung, aber statt mit drei Toren in die Pause zu gehen, verkürzt Schwerin auf 13:14 – ärgerlich!

Nur fünf Minuten verteidigte der NHC nach der Halbzeit die knappe Führung, denn Schwerins Kim Colin Reiter und der griechische Nationalspieler Theodoros Evangelides machten jetzt Druck. Evangelides glich in der 38. Minute zum 17:17 aus, Reiter traf kurz darauf zur ersten Schweriner Führung. Beim NHC mehrten sich nun technische Fehler.

„Vorn fehlte die Geduld beim Abschluss“, beschrieb Trainer Carsten Barnkothe den plötzlichen Einbruch. „Wodarz wurde mit einer offensiven Deckung aus dem Spiel genommen. Uns fehlten jetzt die Alternativen im Angriff“, beschrieb er. Der NHC lag jetzt stets zurück. Doch es keimte nochmal Hoffnung auf: Nach einer Auszeit von Barnkothe hielt Björn Wenderoth einen Schweriner Strafwurf. Wodarz und zwei Mal Sören Lange brachten ihre Farben in der 55. Minute auf 23:24 heran. Doch jetzt brachen beim NHC alle Dämme: Mit einem Fünf-Tore-Lauf besiegelten die Stiere die Northeimer Niederlage. „Wir hätten hier durchaus Punkte mitnehmen können“, bilanzierte ein enttäuschter Carsten Barnkothe.

NHC: Eggert, Wenderoth – Meyer, Lange 8/4, Rydz 1, Springer, Neufing, Hoppe 2, Wilken, Gerstmann, Bode 2, Buhinicek, Stöpler 3/2, Wodarz 7  (Axel Janßen)

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