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SV Germania Fritzlar bangt vor „Endspiel“ beim TVB Wuppertal um Duo

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Von: Sebastian Schmidt

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Lena Dietrich
Lena Dietrich © Pressebilder Hahn

Eine Serie wird am Sonntag reißen: Denn vor dem Kellerduell der 3. Handball-Liga West hat Schlusslicht TVB Wuppertal sieben Spiele in Serie verloren, die Gäste des SV Germania Fritzlar deren drei.

Wuppertal/Fritzlar – Drum verwundert es nicht, dass Fritzlars Trainer Lucky Cojocar dem Vergleich in der Sporthalle Dieckerhoffstraße in Wuppertal (So. 17 Uhr) direkt nach dem 27:36 im Derby gegen Kirchhof einen Endspielcharakter verliehen hat. Und Cojocar mahnt davor, den Tabellenletzten und Zweitliga-Absteiger zu unterschätzen.

„Das ist ein Traditionsverein, der alles versuchen wird, drin zu bleiben“, betont der A-Lizenz-Inhaber, der 2007 noch zu Erstliga-Zeiten als Coach mit der FSG Sulzbach/Leidersbach an der Wupper zu Gast war. Eine erste Nachverpflichtung, der weitere folgen könnten, unterstreicht diese These. Mit Zweitspielrecht von Zweitligist TuS Lintfort kam Rückraumspielerin Henriette Clauberg, der beim 28:43 in Recklinghausen zuletzt neun Tore gelangen.

Clauberg mit Zweitspielrecht

Wuppertals Trainerin Nicole Münch ist trotz der Misere optimistisch, weil ihre vielen hoffnungsvollen Talente wie Nora Becker und Finja Stock neben der eigenen Perspektive um die des Vereins kämpften. Zudem hatte der TVB in den vergangenen Wochen viel Pech. Erst zog sich die Bundesliga erfahrene Sandra Münch einen Kreuzbandriss zu, dann kostete eine „klare Fehlentscheidung“ (Münch) mit der Roten Karte gegen die bis dahin überragende Jennifer Taddey wertvolle Punkte beim 29:31 gegen Lank. „Uns gelingt es weiterhin, die Stimmung hochzuhalten. Ein Sieg wäre aber Balsam für die Seele“, betont Trainerin Münch, die vor allem für den Innenblock noch einer Ideallösung sucht.

Das eint die Gastgeberinnen durchaus mit Fritzlar, weil die Deckung den gegnerischen Angriffen in dieser Saison nur phasenweise Stand hält. „Wir müssen wieder über 60 Minuten kämpfen und uns an den Plan halten“, nimmt Cojocar sein Team in die Pflicht. Und hofft, dass die formstarke Chantal Reimbold und die erfahrene Lena Dietrich, die erkrankt im Training fehlten, die Reise nach Wuppertal mitmachen können. (Sebastian Schmidt)

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