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SV Germania Fritzlar nimmt dank Xenia Ahrend auch Hürde TV Hannover-Badenstedt

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Von: Sebastian Schmidt

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Leidenschaftlich: Lena Dietrich trug mit vier Treffern zum 28:27-Coup der Germania Fritzlar in Badenstedt bei.
Leidenschaftlich: Lena Dietrich trug mit vier Treffern zum 28:27-Coup der Germania Fritzlar in Badenstedt bei. © Richard Kasiewicz

Da ist der siebte Streich: Der siebte Auswärtssieg für die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, die erfolgreich Revanche genommen haben. Und nach Lit Tribe (29:22) mit dem TV Hannover-Badenstedt mit 28:27 (14:13) die nächste hohe Hürde der Staffel C nahmen.

Fritzlar –„Das ist der dritte Sieg mit nur einem Tor und unterstreicht, dass die Mannschaft reifer geworden ist“, lobt SVG-Coach Lucky Cojocar sein Team, das über weite Strecken „gute Lösungen gegen die offensive 3:2:1-Abwehr Badenstedts“ fand. Namentlich durch ihr geschicktes Eins gegen Eins Hannah Berk, Melina Hahn und Xenia Ahrend, als sichere Siebenmeterschützin Maria Kiwa und Lena Dietrich, die sich nach ihrer Erkrankung zurück zu alter Stärke gekämpft hat. Dieses Quintett war für alle Tore zuständig.

Im Vergleich zum Hinspiel, als es zur Pause ein 3:16-Debakel gab, war die Germania gegen den allerdings personell geschwächten TV (u.a. ohne Jana Pollmer, Saskia Rast und Leonie Neuendorf) von Beginn an hellwach und legte eine 2:0 (2.) und 3:2-Führung vor (6.). Lediglich beim 3:5 (9.) und 5:6 (11.) lagen die Gäste zurück.

6:0-Lauf als Ausrufezeichen

Binnen sechs Minuten sorgten Kiwa (2), Dietrich (2), Hahn und Berk mit einem 6:0-Lauf zum 11:6 (18.) für ein erstes Ausrufezeichen. Das Kleingruppen-Spiel der Germania funktionierte, doch der Tabellenvierte steckte nicht auf. Badenstedt konnte sich vor allem auf Spielmacherin Luisa Albert (7/5 Tore) und Kreisläuferin Benita Zemke (6), die 2021 mit dem TV Deutscher Meister der B-Jugend wurden, und Denise Friebe (5) verlassen. Die Halblinke verkürzte noch vor der Pause auf 13:14 (30.).

Auch der folgende 6:2-Lauf Fritzlars zum 20:15 (37.) war noch keine Entscheidung. „Wir wurden hektisch und haben unnötige Fehlpässe gespielt“, erklärte Cojocar. Dessen Team dann fast zehn Minuten ohne Treffer blieb. Und durch Zemkes Tor zum 27:27 Sekunden vor Schluss fast mit einem Remis hätte leben müssen. Doch Torfrau Lea Gürbig holte den Ball sofort aus dem Netz, spielte die schnelle Mitte, so dass Xenia Ahrend zur Matchwinnerin werden konnte und traf.

Am Sonntag kommt Ibbenbüren

„Diese Leistung wollen wir mit zwei Heimsiegen für unsere Fans bestätigen“, sagt Cojocar mit Blick auf die abschließenden Aufgaben gegen die Ibbenbürener Spvg. (So. 17 Uhr) und den VfL Wolfsburg (10. April). Auch wenn gegen den Drittletzten Ibbenbüren Melina Hahn und Paulina Kauffeld fehlen, weil sie mit der HSG Baunatal um die hessische Meisterschaft der B-Jugend kämpfen.

SVG: Gürbig (9/25), Weber (0/2) - Dietrich 4, Stockschläder, Reimbold, Ahrend 3, Israel, Puntschuh, Berk 8, Kiwa 8/4, Hahn 5, Krüger. Siebenmeter: 7/8:4/4. Zeitstrafen: 4:8-Minuten. (Sebastian Schmidt)

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