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SV Germania Fritzlar startet beim ASC Dortmund in die Final-Wochen

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Von: Sebastian Schmidt

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Wird immer stärker: Linksaußen Laura Stockschläder
Wird immer stärker: Linksaußen Laura Stockschläder © Richard Kasiewicz

Den Handballerinnen des SV Germania Fritzlar stehen die Wochen der Wahrheit bevor. Drei Partien, in denen das Team von Trainer Lucky Cojocar gegen drei direkte Konkurrenten im Kampf um den sechsten Platz der 3. Liga C gefordert ist.

Fritzlar – Und mit Siegen beim ASC Dortmund (So. 15.30 Uhr), gegen den PSV Recklinghausen (20. März) und beim BVB II (27. März) einen ganz großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen würde. „Wir sind uns der Ausgangslage bewusst, dass wir nun jede Woche ein Endspiel haben. Die Mädels haben sehr fokussiert trainiert, so dass wir uns von nichts abbringen lassen“, erklärt SVG-Coach Cojocar. Und hat beste Erinnerungen ans Hinspiel, als die Germania beim 37:24 ihren höchsten Saisonsieg landete. Untypisch vor allem die eigene Ausbeute, denn mit 383 Treffern hat die Germania in der Staffel die drittwenigsten Tore geworfen. Der ASC liegt noch dahinter (376).

Kein Wunder, dass ein Ansatz der Domstädterinnen das Umschaltspiel ist. Zwar fehlt Linksaußen Lena Dietrich weiterhin erkrankt. Dafür schickt sich Laura Stockschläder an, diese Lücke zu schließen. „Stocki ist sehr lernwillig und wird im Gegenstoß und Positionsangriff immer stabiler“, lobt der A-Lizenz-Inhaber die 24-Jährige, deren ältere Schwester Johanna kürzlich den „German Handball Award“ als Aufsteigerin des Jahres erhielt.

Fritzlar hat sechs Punkte Vorsprung

Auch der ASC ist ein Aufsteiger. Durfte 2020 nach dem Rückzug des HC Rödertal II zum zweiten Mal nach 2014 den Sprung in die 3. Liga feiern und arbeitet daran, sich in Dortmund als Nummer zwei hinter dem BVB zu etablieren. Möglich scheint der erstmalige Klassenerhalt wohl nur noch über die Abstiegsrunde. Sechs Punkte liegt das Team von Trainer Dirk Niedergriese hinter der Germania, ist zum Siegen verurteilt.

Immerhin gewann der Aplerbecker Sport-Club zuletzt mit 30:27 bei Schlusslicht VfL Wolfsburg. Angeführt von Annika Kriwat, die flexibel im Rückraum und auf Linksaußen wirbelt. Mit 49 verwandelten Siebenmetern ist sie eine der nervenstärkste Spielerin der Liga. Daneben gilt es auf die erfahrene Halbrechte Maren Bradtke (ehemals Rynas) und Kreisläuferin Vivian Busse zu achten. (Sebastian Schmidt)

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