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SVG Fritzlar II hält dem Druck stand

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Trug vier Treffer zum 24:23-Erfolg der Germania bei: Sarah Oschmann.
Trug vier Treffer zum 24:23-Erfolg der Germania bei: Sarah Oschmann. © Artur Schöneburg

Der SV Germania Fritzlar II hat seine Chance auf den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga gewahrt. Das Team von Trainerin Bachmann kehrte mit einem wichtigen 24:23 (10:11)-Sieg bei der TSG Oberursel im Gepäck zurück. Dabei konnte sich die Drittliga-Reserve in einer spannenden Schlussphase gegen den Tabellenführer der Abstiegsrunde behaupten.

Bad Homburg - „Wir haben unsere Aufgabe erfüllt“, freute sich Susanne Bachmann. Was wahrlich keine einfache war. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung lieferte sich der SVG, verstärkt durch die Drittliga-Spielerinnen Melina Hahn, Paulina Kauffeld, Lena Dietrich und Xenia Ahrend, gegen die favorisierten Südhessinnen bis zum 20:20 (52.) ein packendes Duell auf Augenhöhe. Erst dann konnten Ahrend und Sarah Oschmann mit ihren Treffern zum 22:20 (56.) und 24:22 (57.) die Weichen auf Sieg stellen. Zwar erzielte die starke Spielmacherin Nadine Okrusch noch den Anschlusstreffer, doch die Germania hielt den Sieg in einer hitzigen Schlussphase fest.

„Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht“, resümierte Bachmann und lobte die konstante Leistung ihres Teams über 60 Minuten. Diese verkniff sich ihre obligatorische Schwächephase, hielt die Fehlerzahl gering und überzeugte mit einer kämpferisch starken Leistung. Und steckten damit auch den Ausfall der Stammkräfte Hannah Grothnes (krank), Nina Albus und Anna Holeczy (beide verletzt) weg.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bis zum 5:5 (17.), gestützt auf die zuverlässige SVG-Torfrau Maren Dasenbrock, konnten die Gastgeberinnen das Zepter übernehmen und sich durch die torgefährliche Rückraumachse Okrusch (5) und Jana Sellner (12/2) bis auf 9:6 (21.) absetzen. Die Nordhessinnen ließen sich nicht abschütteln und stellten durch Dietrich den Anschluss bis zur Pause wieder her. Ein Signal für die zweite Hälfte, die dann sogar die Wende brachte. (Kornelia Wilhelm)

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