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SVG Fritzlar schenkt Lena Dietrich zum Geburtstag den ersten Saisonsieg

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Von: Ralf Ohm

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Lena Dietrich
Lena Dietrich © Pressebilder Hahn

Lena Dietrich ist am Samstag 28 Jahre alt geworden. Und soll ihre Geburtstag ausgiebig gefeiert haben, noch etwas ausgelassener als sonst. Denn: Mit ihrer Mannschaft, dem SV Germania Fritzlar, landete die Linksaußen beim 24:16 (15:7) beim TuS Treudeutsch Lank endlich den ersten Sieg in der laufenden Drittliga-Saison.

Meerbusch - „Ein richtig schönes Geschenk“, befand SVG-Trainer Cojocar. Für die Flügelflitzerin und für sein Team, „das sich für eine souveräne Leistung belohnte.“ Alles andere als selbstverständlich angesichts der Vorgeschichte, angesichts des Drucks nach drei Niederlagen. Umso mehr freute sich der SVG-Coach über die Reaktion und den Start-Ziel-Sieg: „Das war klasse. Wir hatten jederzeit alles im Griff.“

Warum? Weil die eigene 5:1-Deckung dem Aufsteiger frühzeitig den Schneid abkaufte. „Fritzlar war aggressiver und gieriger als wir“, gestand TuS-Trainer Jurek Tomasik. Weil die vorgezogene Melina Hahn dem „Kopf“ der Gastgeber, der Drittliga erfahrenen Madeleine Hoffmann, keinen Spielraum ließ. Und weil die überragende Torfrau Paula Küllmer den Rest erledigte: 16 Paraden, darunter fünf Siebenmeter gingen auf ihr Konto.

Wichtig auch die eigene Sicherheit im Ballbesitz. Im Positionsangriff wie in der ersten und zweiten Welle, die besonders bei einem 0:5-Lauf durch Melina Hahn (2), Anne Kühlborn, Lena Dietrich und Luisa Krüger zum 5:12 (22.) zur Geltung kam. Als Spielmacherin Hahn mit dem Halbzeitpfiff zum 7:15 traf, lag bereits eine Vorentscheidung in der Luft.

Die dann nach 40 Minuten fiel. Die Defensive der Domstädterinnen hatte nach dem Wechsel endgültig Beton angerührt und im eigenen Angriff gelang den Gästen fast alles. Besonders der wieder genesenen Chantal Reimbold, die aus allen Lagen traf. Luisa Krüger rackerte erfolgreich am Kreis und war eine sichere Siebenmeterschützin. Die Folge: Beim 8:20 bahnte sich für die Mannschaft vom Niederrhein ein Debakel an.

Immerhin: das konnten sie abwenden. Durch einen 5:0-Lauf zum 13:20 (48.). „Kann passieren“, blieb „Lucky“ Cojocar gelassen. Zumal Reinbold und Kühlborn postwendend wieder auf 13:22 (55.) erhöhten.

Der Deckel war indes schon vorher drauf. Auf den ersten Saisonsieg, der auf der Rückfahrt natürlich gebührend gefeiert wurde. Nebst einem Geburtstag, der dem Geburtstagskind ganz bestimmt in guter Erinnerung bleiben wird.  

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