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SVG mit voller Kapelle gegen formstarken TV Hüttenberg

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Von: Marcel Glaser

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Susanne Bachmann
Susanne Bachmann © Pressebilder Hahn

Noch zwei Spiele der Vorrunde stehen für die Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar auf dem Programm, ehe es für das Team von Trainerin Susanne Bachmann in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt geht. Um dort eine gute Ausgangsposition zu haben, ist ein Sieg am Sonntag (15 Uhr, KHS-Sporthalle) gegen Tabellennachbar TV Hüttenberg Pflicht.

Fritzlar - Allerdings zeigt die Formkurve der Mittelhessinnen nach oben – zuletzt erkämpfte sich die Mannschaft ein 23:23-Remis gegen Spitzenreiter TSG Leihgestern. „Hüttenberg ist wesentlich stärker, als es sich in der Saison bisher präsentiert hat“, warnt SVG-Trainerin Susanne Bachmann. Die Gäste sind mit Linkshänderin Lisa Tietböhl, mit 62 Treffern beste TVH-Werferin, im rechten Rückraum stark besetzt. Dazu kommt die Halblinke Tanja Schorradt, die in der Winterpause vom Drittligisten Kleenheim nach Hüttenberg wechselte und nicht nur torgefährlich ist, sondern auch exzellent mit Kreisläuferin Melanie Braun zusammenspielt. Defensiv ist die Mannschaft variabel aufgestellt, sie kann sowohl eine 6:0-Formation als auch eine offensive 3:2:1-Deckung spielen.

Da trifft es sich gut, dass SG-Trainerin Bachmann nach der Pandemie bedingten Zwangspause wieder auf ihren kompletten Kader zurückgreifen kann. „Konditionell sind die Spielerinnen noch nicht wieder top fit“, schränkt die Fritzlarer Übungsleiterin allerdings ein.

Davon will sich die Drittliga-Reserve aber nicht entmutigen lassen. „Wir versuchen alles“, verspricht Bachmann. Was durchaus als Kampfansage an den formstarken Gast verstanden werden kann.

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