Handball

TG Rotenburg II geht mit Hunger in die neue Spielzeit

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Nach einer so tollen Saison lässt es sich ausgelassen jubeln: hinten von links tun das Christopher Gerlich, Jörg Ebenhoch, Stefan Grebe, Daniel Ritz, Leon Schmitt, Julian Fischer, Artur Kutscher, Lukas Günther, Jan Kaufmann und Sascha Köhler. Vorne von links: Henner Eisel, Christian Jesse, Patrick Schuster, André Ruppel, Jan Schuster und Tizian Pontow. 

Rotenburg. Diese Zahlen sprechen für sich: 16 Spiele, 30:2 Punkte, 422:334 Tore. Verantwortlich für diese eindrucksvolle Bilanz sind die Handballer der TG Rotenburg II, die sich damit in der Handball-Bezirksliga B der Männer den Titel und den Aufstieg in die Bezirksliga A gesichert haben.

Den Aufgaben in der höheren Spielklasse können sie zuversichtlich entgegensehen, denn die Weichen für eine erfolgreiche Saison 2018/19 sind bereits gestellt, wie Spielertrainer und Meistermacher Sascha Köhler zu berichten weiß.

Acht Punkte Vorsprung

Er hat seine Mannschaft mit acht Punkten Vorsprung vor dem ersten Verfolger ESG Datterode/Röhrda II ins Ziel geführt. Gegen die ESG gab es zwei souveräne Siege: ein 23:15 in eigener Halle und ein 27:21 auswärts. Das war die Basis für den Titelgewinn. Die einzige Niederlage kassierte die TGR II am letzten Spieltag, als längst alles entschieden war, mit 31:34 bei Wollrode II. „Da war die Luft bei uns raus“, sagt Sascha Köhler, der an diesem Tag auch mit nur sieben Feldspielern auskommen muste.

Knapp ging es für die Rotenburger ansonsten nur in den Kreisderbys her - und das auch noch vor heimischem Publikum. An das 33:32 gegen MSG Bebra/Lispenhausen II hat Sascha Köhler besonders schlechte Erinnerungen, denn da kugelte er sich früh einen Finger aus. Auch beim 28:27 über die HSG Landeck/Hauneck II blieb es spannend bis zum Schluss.

Abgänge aufgefangen

„Es lief schon wirklich sehr gut, trotz einiger Abgänge auch während der Saison“, blickt der Spielertrainer der TGR II zurück. Besonders schmerzte, dass die Bläschke-Brüder Sören und Niklas bereits nach vier Spielen nach Ulm gingen, um ihren Dienst bei der Bundeswehr anzutreten. „Aber die A-Jugendlichen Lukas Günther und Julian Fischer haben uns gut aus der Patsche geholfen“, stellt Sascha Köhler fest.

„Wir hatten einen breiten Kader“, hebt er als Stärke hervor. „Wenn Stefan Grebe oder Henner Eisel mal ausgefallen sind, konnten wir auf Ehemalige wie Daniel Troch, Stefan Sangmeister, Fabian Schmitt oder Felix Sandrock zurückgreifen.

Weitere Pluspunkte? „Unsere individuellen Stärken. Und wir haben uns nicht in komplizierte Details verloren, sondern an die Grundzüge des Handballs gehalten. Außerdem waren unsere Torleute Jan Schuster und Tizian Pontow ein großer Rückhalt.“

Beim Schlüsselspiel in Datterode aber stand Tomas Pankiewicz im Kasten und hielt, was zu halten war. „Wir haben dort teilweise schon mit vier Toren zurückgelegen, aber alle haben dann an einem Strang gezogen“, erinnert sich Sascha Köhler.

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