Frauenhandball-Landesliga

TG Rotenburg landet den ersten Saisonsieg

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So jubeln Siegerinnen: Die TG Rotenburg lädt nach dem 37:28-Erfolg zum üblichen Tänzchen auf dem Hallenparkett. 

Im Heimspiel der Landesliga bezwangen sie die TSG Dittershausen auch in dieser Höhe verdient mit 37:28 (15:11).

Rotenburg – War das die Initialzündung für die Handballerinnen der TG Rotenburg? Sie  taten ganz nebenbei auch noch etwas für ihr Torverhältnis.

Um es vorweg zu nehmen: Die TG-Damen machten es zwischenzeitlich unnötig spannend. Der Start – nach acht Minuten führten sie 4:1 – war vielversprechend. Die Jaschinski-Schützlinge spielten temporeich, standen in der Abwehr kompakt mit einer überragenden ukrainischen Torfrau Tetiana Chomiavska (14 Paraden, davon zwei Siebenmeter). So hielt die TGR die Gäste, unter anderem mit den sehenswerten Toren von Johanna Drewer (Heber) und Michelle Horn (Hüftwurf) bis zum Halbzeitpfiff mit 15:11 auf Abstand.

Nach dem Wiederanpfiff trat bei der TGR jedoch wieder der bekannte Schlendrian zu Tage, und plötzlich waren die Gäste bis auf ein Tor heran (18:17, 37.). Folgerichtig nahm Team-Coach Sebastian Jaschinski eine Auszeit, um seine Mannschaft neu zu justieren – mit Erfolg. Innerhalb von vier Minuten hatten die Gastgeberinnen wieder einen beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Kontinuierlich bauten sie diesen dann unter anderem mit tollen Toren vom Kreis auf 30:23 (52.) aus. Zu diesem Zeitpunkt kamen der ukrainische Neuzugang Yulia Makarova (neun Tore) und Elisabeth Pippert (fünf) so richtig in Fahrt.

Mit ihren Treffern nach Tempogegenstößen und vom Kreis stellte die TGR das Ergebnis auf einen uneinholbaren 35:26-Zwischenstand zwei Minuten vor dem Ende. Turbulent war dann die Schlussminute, in der beiden Teams noch jeweils zwei Treffer gelang.

Resümiert man, so zeigt der hohe Sieg, zu was die TG-Damen fähig sind, wenn sie ihr Spiel durchbringen können und die Nerven behalten. Eine wesentliche Verstärkung stellen die beiden ukrainischen Neuzugänge, Torfrau Tetiana Charniavska und Linkshänderin Yulia Makarova, im Team dar. Sie füllen die bisher da gewesenen Lücken aus.

„Als es knapp wurde, musste ich ein Team-Timeout nehmen, um zu beruhigen und neu einzustellen“, erklärte Coach Sebastian Jaschinski. „Wir wollten mit Schwung auf die gegnerische Deckung gehen, was uns auch gut gelungen ist. Die zwischenzeitlichen Schwächephasen müssen wir noch ausmerzen.“

TGR: Chorniavska, Weidemann – Horn (5), Rollmann (1), Groth, Drewer (3), Denk (2), Lusky (8/1), Hollstein, Mäusgeier, Pippert (5), Niebuhr (3), Makarova (9), Deringer (1) SR: Mielke/Vogt (Fritzlar/Melsungen), Z: 100

VON BURGHARD HAUPTMANN

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