Handball-Landesliga

TG Rotenburg muss nach Wanfried

+
Den Rest der Saison gut über die Bühne bringen – das ist das Ziel von TGR-Trainer Robert Nolte, den derzeit permanent Personalsorgen plagen.

Auswärtsaufgabe für die TGR: Am morgigen Samstag (18 Uhr) müssen Rotenburgs Handballer beim VfL Wanfried ran.

Rotenburg – Zwar treffen sie als Landesliga-Sechster damit auf den hinter ihnen platzierten Achten, Favoritendruck aber will sich Trainer Robert Nolte im Vorfeld keinesfalls machen lassen.

„Wir stehen momentan super da und wollen jetzt sehen, dass wir auch den Rest der Saison gut über die Bühne bringen“, sagt er. Ein Sieg wäre zwar schön, doch in Wanfried warte ein schwieriges Spiel – wie so oft in der in seinen Augen relativ ausgeglichenen Liga. Bei den Gastgebern ist in den vergangenen Wochen eine gewisse Stabilität eingekehrt: Nach dem Auf und Ab zu Beginn des Jahres haben sie zuletzt dreimal gewonnen.

Dass allerdings auch mit der TGR jederzeit zu rechnen ist, hat auch die vor sieben Tagen bewiesen. Gegen den Tabellendritten aus Baunatal lag sie zur Halbzeit mit sechs Zählern hinten, kämpfte sich dann aber zurück ins Spiel und sicherte sich am Ende ein Remis.

Genau wie den klaren 31:24-Sieg im Hinspiel im November möchte Nolte dies jedoch nicht überbewerten. Die zweite Halbzeit gegen Baunatal sei positiv gewesen und das Hinspiel gegen Wanfried habe man glücklich gewonnen – die Personallage sei jedoch nicht besser geworden und jedes Spiel „eine Gratwanderung“.

„Personell laufen wir momentan ein bisschen auf dem Zahnfleisch“, erklärt Nolte und kann aktuell noch nicht sagen, wer ihm in Wanfried zur Verfügung stehen wird. Fest steht allerdings bereits jetzt, dass er nicht auf die Reserve bauen kann: Rotenburg II spielt zur selben Zeit bei der HSG Werra – Unterstützung für die erste Mannschaft fällt damit aus.

Mit großen Vorgaben hält sich der Trainer im Vorfeld des Spiels daher zurück. Die Gegner seien eine körperlich sehr präsente Mannschaft, die diesen Vorteil auch einzusetzen wüsste.

„Für uns könnte es daher entscheidend sein, ihre Deckung auseinanderzuziehen und Lücken für gute Abschlüsse zu finden“, sagt er. „Zudem müssen wir, wenn wir den Ball haben, das Tempo bestimmen und bei unserer Personallage versuchen, es ein wenig herauszunehmen.“

VON KRISTINA MARTH

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.