Frauenhandball-Landesliga

TG Rotenburg muss Wollrodes starke Defensive knacken

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Auf sie zählt die TGR: Elisabeth Pippert, hier im Wurf, könnte auf verschiedenen Positionen gefragt sein.

Wiedergutmachung ist angesagt: Die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg wollen die 19:35-Heimniederlage gegen Großenlüder/Hainzell aus der Vorwoche vergessen machen.

Rotenburg – Leicht wird das nicht: Sie gastieren beim TSV Wollrode; Anwurf in der Sporthalle in Guxhagen ist am Samstag um 18 Uhr. Wollrode ist Tabellensechster, hat fünf Punkte mehr auf dem Konto als die TGR, die auf Rang neun steht.

Die herbe Niederlage gegen Großenlüder/Hainzell ist aufgearbeitet, sagt Trainer Sebastian Jaschinski. „Es war eines unserer beiden richtig schwachen Spiele in dieser Saison“, wertet der Coach. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, haben uns hängenlassen. Das gesamte Auftreten war nicht okay, gerade in einem Heimspiel.“

Nicht abgehakt sind dagegen die Personalprobleme, die die TGR plagen. Stefanie Deringer ist im Urlaub, Michelle Horn fällt nach einer Zahn-OP aller Voraussicht nach aus, und Anette Lusky schleppt sich, wie Jaschinski sagt, seit mehreren Wochen mit einer starken Erkältung durchs Spiel. „Möglich, dass sie diesmal eine Pause einlegen muss“, sagt er. Das bedeutet: Besonders der Rückraum wäre arg geschwächt.

Und das ausgerechnet gegen die Wollröderinnen, die für ihr durchaus robustes Spiel und den eigenen starken Rückraum mit hochgewachsenen Akteurinnen bekannt sind. „Das Hinspiel haben wir gewonnen, aber auswärts beim TSV ist das ein ganz anderes Thema“, weiß Jaschinski, der vermutet: „Die starke Defensive Wollrodes im Positionsangriff zu überwinden, wird schon sehr schwer. Wir werden unser Heil in der Flucht suchen müssen.“

Was der Trainer meint: Die eigene Abwehr muss sattelfest sein, und die TGR will versuchen, über einfache Kontertore zum Erfolg zu kommen. Einige Spielerinnen könnten sich auf ungewohnten Positionen wiederfinden. „Elisabeth Pippert ist flexibel einsetzbar, aber auch Nika Rollmann und Alina Braun können Außen- und Halbpositionen spielen“, deutet Jaschinski an. „Und die eine oder andere taktische Variante wird uns zusätzlich noch einfallen“, sagt er. Damit die Wiedergutmachung gelingt.

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