A-Jugend-Bundesliga

Tom Wolf in Torlaune bei 31:25-Erfolg der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen

Drehte nach der Pause auf: Tom Wolf, der sieben Treffer zum mJSG-Sieg beisteuerte.
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Drehte nach der Pause auf: Tom Wolf, der sieben Treffer zum mJSG-Sieg beisteuerte.

Der Appell des Trainers fruchtete. „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen“, hatte Florian Maienschein seinen Schützlingen vor dem Gastspiel beim HC Düsseldorf, dem Schlusslicht der Hauptrunde der A-Jugend-Bundesliga, mit auf den Weg gegeben. Seine Warnung war berechtigt, tat sich die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen doch in der ersten Hälfte schwer, um dank einer Steigerung nach dem Wechsel mit 31:25 (12:12) doch noch ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Düsseldorf - Drei Treffer des quirligen Außen Leon Stehl verhalfen den Gästen zu einer 5:3-Führung nach sieben Minuten. Da war‘s noch standesgemäß, vier Minuten später nicht mehr. Da hatten die Rheinländer die Partie durch einen 3:0-Lauf zum 6:5 gedreht. Und weitere drei Treffer in Folge bescherten ihnen gar eine 11:7-Führung (22.).

Die mJSG-Probleme lagen vornehmlich in der Abwehr. Die offensiv ausgerichtete Variante (5:1) kam mit dem siebten Feldspieler des Gegners nicht zurecht, wobei sich Kreisläufer Cedrin Lang immer wieder in Szene setzen konnte. Als die Nordhessen auf eine 6:0-Deckung umschalteten, hatte der HC-Rückraum mit Conner Schütte (4) und Paul Wulf (7) zuviel Spielraum.

Doch dann fingen sich die Maienschein-Schützlinge, konnten dank fünf Tore hintereinander noch vor der Pause ausgleichen. Und danach drehte Rückraumschütze Tom Wolf, von Manuel Hörr und Thorge Lutze imme wieder „geholt“, auf. Vier Treffer des B-Jugendlichen verhalfen Melsungen zu einer 19:16-Führung (42.), ehe Florian Drosten und Hörr gar auf 21:16 erhöhten. Beide hatten auch die passende Antwort auf Langs Treffer zum 22:25 (56.), was dann zwei Minuten vor Schluss einer Vorentscheidung gleichkam.

„Wir haben uns in der zweiten Hälfte deutlich gesteigert“, freute sich der mJSG-Trainer. Konkret: „Wir haben mehr Leidenschaft in der Abwehr und mehr Disziplin im Angriff gezeigt.“  

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