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Tom Wolf und Leon Stehl winkt das erste Länderspiel

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Von: Ralf Ohm

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Zwei Mannschaftskameraden der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, die zusammen ihr erstes Länderspiel bestreiten: Tom Wolf (l.) und Leon Stehl (r.).
Zweikampfstark: Rückraumspieler Tom Wolf. © Richard Kasiewicz

Dieser Jahreswechsel wird für Tom Wolf und Leon Stehl wohl für immer ein besonderer bleiben. Der Grund: Die beiden Jugendhandballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen stehen vor ihrem ersten Länderspiel. Sowohl der Rückraumspieler wie auch der Rechtsaußen sind im 16er-Aufgebot des Deutschen Handball-Bundes für die U-17-Länderspiele gegen Polen am 6. (17 Uhr in Hildeshem) und 7. Januar (14 Uhr in Vinnhorst). Bereits am heutigen 2. Januar beginnt die Vorbereitung darauf in Hannover.

Melsungen – „Diese Erfahrung kann einem keiner mehr nehmen“, freut sich Tom Wolf über die Einladung, die er nach dem letzten Lehrgang „zwar erhofft, aber nicht sicher erwartet“ hatte. Der Halblinke, vor zwei Jahren von Dutenhofen-Münchholzhausen an die Fulda gewechselt, hat sich unter anderem beim Deutschland-Cup für Auswahlmannschaften empfohlen, wo das hessische Team nur ein Spiel verlor. Und der 1,97 Meter große Schlaks mit 7,5 Treffern im Schnitt pro Partie der effektivste Spieler war.

Natürlich will das Talent aus Homberg/Ohm Handballprofi werden. Und trainiert auch schon einmal pro Woche bei den Bundesliga-Profis der MT Melsungen mit. „Da kann man sich einiges abgucken“, sagt der 16-Jährige. Im Angriff besonders von den Aufbauspielern André Gomez und Julius Kühn, in der Abwehr von Gleb Kalarash, der mit Tipps auch nicht nicht geizt.

Für seinen Einstand im DHB-Trikot hat sich der Torjäger nichts Spezielles vorgenommen. „Einfach gut miteinander spielen“, sei sein Ziel,, was ihm mit Leon Stehl wohl am einfachsten gelingen sollte.

Schließlich ist der Rechtsaußen sein Mannschaftskamerad in der B-Jugend der mJSG, der ebenfalls berufen wurde. Der 16-jährige Baunataler, der seit fünf Jahren in der Jugendabteilung des heimischen Bundesligisten gefördert wird. Und als spielstarker Rechtsaußen schon fast alle Wurfvarianten richt gut drauf hat.

Sein Schicksal als Flügelspieler entschied sich in seinen frühen Handballtagen (als Achtjähriger) bei Eintracht Baunatal. „Ich war nicht so der Abwehrtyp. Deshalb wurde ich nach außen gestellt, auch in der Offensive“, erinnert sich der Linkshänder.

Mittlerweile weiß Leon Stehl auch zu verteidigen. Aber natürlich liegen seine Stärken „vorne“, wobei ihm Aleix Gómez Abelló, der Rechtsaußen von Champions-League-Sieger FC Barcelona, als Vorbild dient. Beim Deutschland-Cup etwa erzielte er in fünf Spielen 20 Tore. Und will nun bei seinem ersten Länderspieleinsatz zeigen, „was ich kann“. Dazu gehört auch ein Kempa-Trick mit Tom Wolf.

Rechtsaußen Leon Stehl.
Trickreich und dynamisch: Rechtsaußen Leon Stehl. © Richard Kasiewicz

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