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TSG Offenbach-Bürgel als erster Gradmesser für ESG Gensungen/Felsberg

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Von: Sebastian Schmidt

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Frank Eidam
Frank Eidam © Pressebilder Hahn

Sie wollen es beide wissen: Mit zwei Siegen sind die Handballer der ESG Gensungen/Felsberg und die der TSG Offenbach-Bürgel gestartet. Durchaus erwartbar, weil beide zu den Mit-Favoriten auf den Aufstieg zählen. Und sich am Samstag (19 Uhr, Sportfabrik Stadtwerke Offenbach) als Spitzenreiter (ESG) und Tabellenzweiter (TSG) in der Oberliga messen.

Offenbach/Gensungen – „Offenbach ist gut. Aber wir haben ein super Gefühl bei unserer eigenen Stärke“, sagt ESG-Rechtsaußen Jan-Hendrik Otto und strotzt wie seine Teamkollegen nach dem 31:22 in Hanau und dem 33:15 gegen Baunatal nur so vor Selbstvertrauen. Wohlwissend, wie Otto und Trainer Frank Eidam unisono betonen, „dass wir auch Glück mit dem Auftaktprogramm hatten.“

Eidam ist besonders stolz, dass die jüngere Garde mit Rückraumschütze Hannes Friedrich und den Außen Teja Sonnenschein sowie Hannes Gümpel schon einige Erfolgserlebnisse hatte und das Team verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren konnte. Das könnte auch in Offenbach notwendig werden, weil die Kreisläufer Hannes Iffert und Nino Jedinak in dieser Woche erkrankt im Training fehlten. Erst kurzfristig entscheidet sich, wer davon fit wird oder ob Gensungen hier auf die Dienste von Christoph Koch bauen kann. Eventuell kann Vince Schmidt wieder mitwirken, der am Montag ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. „Wenn er spielt, wird Vince der Mannschaft sofort helfen“, erklärt Eidam.

Offenbach hat Qual der Wahl

Dessen Gegenüber hat die Qual der Wahl. Offenbachs 32-jähriger Trainer Marko Sokicic kann auf den 14er-Kader bauen, der souverän mit 29:19 in Kleenheim gewann. Also auf den ebenso treffsicheren wie abwehrstarken Kreisläufer Jannik Hoffmann, auf den schnellen Linksaußen Lars Kretschmann, auf den Drittliga erprobten Mittelmann David Acic, auf dessen bewährte Nebenleute Nils Lenort (links) sowie Markus Wagenknecht und Timo Cohen (rechts) und nicht zuletzt den feinen Rechtsaußen Timo Kaiser, der schon Torschützenkönig war.

„Da kann sich jeder beweisen und zeigen, dass er besser ist“, sagt Eidam. Auch die formstarken Torhüter Marc Lauterbach und Lukas Voß, denen Marvin Hoppenstaedt und Silahan Gezer gegenüber stehen. „Wir wollen in jedem Spiel unter 25 Toren bleiben“, erklärt Sokicic. Der von seinem Team „schlaue“ Aktionen erwartet. Um nicht wie Baunatal von der ESG überrannt zu werden. (Sebastian Schmidt)

Hintergrund

Gensunger Handballfans haben ein gutes Gedächtnis. Und an den 26. Januar 2020, den 15. Spieltag der Oberliga, nur gute Erinnerungen. Es war das letzte Duell mit der TSG Offenbach-Bürgel. Eine pure Machtdemonstration, die wohl beste Leistung der ESG in den letzten Jahren und letztlich der Türöffner zur 3. Liga. Denn nach dem 34:22 in der Höhle des Löwen, einem völlig entfesselten Auftritt in der zweiten Hälfte (22:11), glaubten die Edertaler endgültig an den Aufstieg. Und gaben sich danach in der Tat keine Blöße mehr. Beim kommenden Gastspiel in Bürgel werden die Karten neu gemischt. Auch in der Aufstiegsfrage. Live vor Ort: Die Gensunger Handball-Fans, die mit einem Bus anreisen. Anmeldungen bei Sandra Lohne unter Tel.: 01 72 / 17 49 67 7. 

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