Handball-Oberliga

TSV Vellmar steht vor Heimpremiere gegen den Topfavoriten

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Wurfposition: Niklas Willrich (Mitte), hier noch im Trikot des GSV Baunatal, muss mit dem TSV Vellmar am Sonntag gegen Bruchköbel antreten.

Vellmar – Nach dem 16:26 in Obernburg erwartet der TSV Vellmar in der Handball-Oberliga am Sonntag um 18 Uhr in der Großsporthalle nun den Drittliga-Absteiger SG Bruchköbel.

TSV-Neuzugang Niklas Willrich kennt Bruchköbel noch aus Baunataler Zeiten, allerdings hat sich bei den Südhessen inzwischen viel geändert. Nach dem zweijährigen Gastspiel in der dritten Liga ab es beim Team aus dem Main-Kinzig-Kreis, das am ersten Spieltag gegen die ESG Gensungen/Felsberg mit 25:31 verlor, den großen Umbruch. Aus der Vorsaison sind lediglich Torwart Mike Bätz, Rechtsaußen Milos Kreckovic und der Halbrechte Sergej Zutic geblieben. Und aus Spielertrainer Tegaday Ramos-Nuez ist inzwischen der Trainer Ramos-Nuez geworden.

Die Niederlage in Obernburg ist inzwischen abgehakt. Was ja nicht heißt, dass sie unter der Woche nicht im Gespräch war. „Wir haben die technischen Fehler, die wir zum Schluss der Begegnung gemacht haben thematisiert“, sagt Willrich. „Uns ist allen klar, dass wir da die Konzentration länger hoch halten müssen.“ Die Kraft habe definitiv nicht gefehlt.

Jetzt stellt sich mit Bruchköbel einer der Favoriten auf die Meisterschaft vor, dieser Tatsache tut auch die Niederlage gegen Gensungen keinen Abbruch. Im Umkehrschluss heißt das vielleicht auch, dass Vellmar am Sonntag eine Außenseiterrolle zukommt und damit unbeschwert aufspielen kann. „Wir sind alle heiß auf dieses Spiel, die Mannschaft brennt auf die Heimpremiere“, sagt Niklas Willrich. „Wir haben Heimspiel und die Zuschauer im Rücken.“

Dem früheren Baunataler ist schon klar, dass auf die Abwehr erneut eine Menge Arbeit zukommen wird. Und Willrich denkt dabei vor allem an den Kroaten Hrvoje Batimovic, der eigentliche Linksaußen spielt in Bruchköbel im Rückraum auf der Mittelposition und zieht die Fäden. Aber auch die erfahrenen Sergej Zutic, Milos Kreckovic oder Jan Fegert muss man im Blick haben.

Doch die Vellmarer Abwehr hat in Obernburg in der ersten Halbzeit einen durchweg guten Eindruck hinterlassen. „Wir müssen an diese Leistung anknüpfen“, sagt Willrich, der zusammen mit Peter Petrovszki im Mittelblock spielte. „Wir müssen kompakt im Verbund stehen, früh stören und uns Respekt verschaffen, dann können wir Bruchköbel etwas entgegensetzen.“

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