Vellmarer 28:36-Niederlage in Bruchköbel

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Zielsicher: Lance-Phil Stumbaum traf in Bruchköbel sechsmal für den TSV Vellmar.

Oberliga-Handballer zeigen verbesserte Leistung, bleiben aber Tabellenletzter

Mit einer 28:36 (16:22)-Niederlage bei der SG Bruchköbel musste Handball-Oberligist TSV Vellmar die Heimreise aus dem Main-Kinzig-Kreis nach Nordhessen antreten. Die Vellmarer stehen damit weiter auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Vellmarer präsentierten sich gegenüber dem letzten Heimspiel beim 20:35 gegen Obernburg wie umgewandelt. „Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht“, sagte TSV-Trainer Gordon Hauer. „Die Körpersprache stimmte, es wurde mit viel Einsatz aufopferungsvoll gekämpft.“ Vor allem aber sei die abgesprochene Taktik bei der SG Bruchköbel umgesetzt worden.

Der TSV Vellmar hatte die Gastgeber in der ersten Viertelstunde des Spiels nicht wirklich davonziehen lassen. So stand es nach 16 Minuten 10:9 für Bruchköbel. Aber zwei Phasen, in denen Vellmar zu viel wollte und deswegen Fehler machte, brachten die Gastgeber klarer nach vorn. Einmal mit drei erfolgreichen Tempogegenstößen, einmal mit zwei schnellen Treffern über die zweite Welle. Das reichte zum 22:16 zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel drehte Bruchköbel etwas mehr auf und der TSV Vellmar musste in der Abwehr Schwerstarbeit leisten. Konnte sich dabei aber auch auf die beiden guten Torhüter Christian Gumula und Martin Herwig verlassen.

Gegenüber der Partie gegen Obernburg ließ sich die Mannschaft nie hängen, sondern versuchte immer wieder besser ins Spiel zu kommen. Gegen den schnellen Handball des früheren Drittligisten war man am Ende aber machtlos.

Vellmar überzeugte in der Bruchköbeler Dreispitzhalle mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung – jeder kämpfte für jeden. In der Abwehr verhinderte man mit viel Bewegung und beherztem Zugreifen mehr Tore der Gastgeber aus dem Positionsspiel. Gegen die schnellen Konter der SG war allerdings kein Kraut gewachsen.

Erfolgreichste Vellmarer Torschützen in Bruchköbel waren Lance-Phil Stumbaum und Frederik Drönner mit jeweils sechs Treffern. Max Staubesand und Nemanja Vukadinovic trafen je viermal.

Am nächsten Samstag muss der TSV Vellmar in Dotzheim antreten und dann kommt Pohlheim nach Nordhessen. „Da wäre es wichtig, wenn wir im Heimspiel auch mal eine solche Leistung abrufen wie in Bruchköbel“, fordert Hauer.

TSV: Herwig, Gumula; Räbiger 3, Staubesand 4, Hujer 1/1, Brückmann 1, Djuric 2/1, Stumbaum 6/1, Vukadinovic 4, Koch 1, J.M. Berninger, Willrich, Petrovszki, Drönner 6

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