Hüter beim Sieg des TV Hersfeld: Durchwachsenes Spiel gegen Hünfelder SV

Bad Hersfeld. Die Landesliga-Handballer des TVH setzten sich im Derby gegen den Hünfelder SV nach durchwachsener Leistung mit 30:23 (13:8) durch. Den Heimsieg brachte der TVH erst in der Schlussphase unter Dach und Fach. Zuvor hatten die Gäste den Favoriten in der zweiten Hälfte fast ins Wanken gebracht.

Einen Handball-Leckerbissen erlebten die 300 Zuschauer nicht. Dafür leisteten sich beide Teams ab der 20. Minute einfach zu viele technische Fehler und Mängel im Abschluss. Immerhin blieb es fair. Die Schiedsrichter Höhl/Morres vom SV Rosbach kamen ohne jede Zeitstrafe aus.

Gestützt auf den gewohnt starken Kai Hüter im Tor warf der TVH schnell eine 5:2-Führung heraus (9.). Der Gegner tat sich im Aufbau schwer. Als Keller auf 9:5 und kurz darauf Krause mit Wucht auf 11:6 (22.) erhöhten, nahm HSV-Coach Gerald Birkel eine Auszeit. Die bekam keinem der beiden Teams gut, denn fortan knirschte Sand im Getriebe.

Wildes Treiben

Hersfelds Trainer Dragos Negovan beschreibt das so: „Teilweise war das Wild-West, was hier heute ablief, betrachtet man Fehlabgaben und vergeigte Torchancen. Wir haben es versäumt, schon zur Pause klarer zu führen.“ Und dass die Hünfelder nach der Pause aufkamen, begründet er wie folgt: „Das ist ein generelles Problem. Wir nehmen nach klarer Führung den Gegner nicht mehr richtig ernst.“

19:17 stand es in der 45. Minute. Doch Hektik und leichte Fehler blieben ein ständiger Wegbegleiter. Als Kemmerzell auf 22:18 erhöhe und Hüter mehrmals parierte, neigte sich das Pendel endgültig auf die Seite des TV Hersfeld.

TV Hersfeld: Hüter, Fohr, Kretz - Kehl Koch (4), Förtsch (4), Krause (5), Mudrak, Matthiesen (4), Kemmerzell (7/4), Keller (3), Wiegel (2), Hampe, Kromm(1). (ri)

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