Handball-Oberliga

TV Jahn Duderstadt gewinnt Test-Derby bei HSG Plesse

+
Eins gegen Eins: Plesses Lucas Herale (am Ball) im Duell mit Duderstadts Neuzugang Lasse König.

Im Testspiel-Duell der beiden Handball-Oberligisten über drei Mal 20 Minuten unterlag am Samstag die HSG Plesse-Hardenberg in der Halle am Wurzelbruchweg dem TV Jahn Duderstadt mit 20:26 (14:20, 8:10). Nach dem Abpfiff äußerten sich beide Trainer positiv über das Geschehen, weil ihre Mannschaften die Testspielziele erfüllt hätten.

Duderstadts Markus Wuttke bescheinigte seiner Sieben, dass bei ihr mitten in der Phase des Einspielens „das Timing und die Abstimmung untereinander schon recht gut funktioniert“ hätten. Das Tempo habe gestimmt, die Effektivität könne allerdings noch verbessert werden.

Und auch Artur Mikolajczyk sah trotz der Niederlage seine Testziele – gerade unter den erschwerten Bedingungen – weitestgehend umgesetzt: „Personell waren wir in einer schwierigen Situation: Uns fehlten Crazius, Herrig, Krebs, Schlüter und Pogadl. Herale war gesundheitlich angeschlagen. Was ich sehen wollte und unter diesen Voraussetzungen sehen konnte, das habe ich gesehen.“ Die Mannschaft habe sich in der Offensive spielerisch gut gegen eine massive Duderstädter Abwehr durchgesetzt und sich dabei eine Reihe bester Chancen erarbeitet. Arbeit gebe es noch in der Organisation der Abwehr. Hier hätten die Absprachen nicht immer so geklappt, wie das wünschenswert sei. Unzufrieden war der Trainer des Burgen-Teams allerdings mit der Ausbeute seiner Angreifer – und hier vor allem mit den vielfach zu schwachen Versuchen von der linken Seite.

Letztlich ist hier – in der ausgeprägten Abschlussschwäche der Hausherren – die Ursache für eine im Grunde unnötige Niederlage auszumachen: Nur 20 Tore in 60 Minuten – bei ebenso vielen liegen gelassenen Chancen (17 Fehlwürfe und fünf Ballverluste in unbedrängter Lage) – reichen einfach nicht aus, um ein Spiel für sich zu entscheiden. Egal wie gut das Spiel auch angelegt sein mag! Da hilft dann auch nicht, dass die Abwehr und die hinter ihr solide agierenden Schlussleute nur 26 Gegentreffer zuließen. Normalerweise ist so etwas die Gegentreffer-Quote eines Siegers.  zdz

HSG: Kubanek (- 30.), Gees (- 52.), Wigger (- 60.) - Mitrovic 6/1, Funke 5, Winkelmann 5, Lange 3, Herale 1, Arndt, Sültmann, Zimmer.

TV Jahn: Krüger (- 40.), Gobrecht (- 60.) - Winkler 6/3, Brand 5, Cejka 4, Burgdorf 3, Germershausen 3, König 2, Adam 1, Rollheuser 1, Scopic 1, N. Grolig, Otto.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.