2. Bundesliga:

Udo Horn hilft der SG 09 Kirchhof als Trainer gegen Werder Bremen

Ganz lässig: Udo Horn verbrachte als Aushilfstrainer eine wahre Meisterleistung.
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Ganz lässig: Udo Horn verbrachte als Aushilfstrainer eine wahre Meisterleistung.

Vor knapp einer Woche war guter Rat teuer. Da deutete sich zwar an, dass lediglich Ida Evjen und Paulina Harder etwas länger in Isolation bleiben müssen, dafür aber Handball-Trainer Martin Denk erkrankt passen muss. Also musste eine Vertretung für das Zweitliga-Spiel gegen Bremen her.

Kirchhof – Einer, der die Mannschaft kennt, ihr helfen kann, verfügbar ist – und umgehend zurück in die Zuschauerrolle geht, sobald Denk gesund ist. Da bot sich dessen Onkel an, Udo Horn. Der B-Lizenz-Inhaber, der Kirchhof 2008 zurück in die 2. Liga geführt hatte. Und zuvor auch schon erstklassig sowie die zweite Mannschaft trainierte. Der in dieser Saison eigentlich „nur“ die weibliche D-Jugend der SG 09 einmal wöchentlich betreuen und nach erfolgreicher Zeit bei den Männern der HSG Körle/Guxhagen etwas kürzen treten wollte.

Sonderlob von Kapitänin Sabljak

Gut für Kirchhof, dass der 50-Jährige in der vergangenen Woche Urlaub hatte und acht Einheiten in der Stadtsporthalle leiten konnte. „Mein Ansatz war es, dass wir die einfachen Dinge machen, nichts Kompliziertes. Wir wollten gut in der Deckung stehen, denn der Rest kommt von ganz allein“, erklärte Horn, der sich die vergangenen Spiele als ein Freund des Vereins im Livestream angesehen hatte. Nichtsahnend, dass seine Expertise benötigt wird. „Udo war sofort Feuer und Flamme für seinen Einsatz. Er hat viel mit uns geredet, uns aufgebaut – das hat immens geholfen“, betonte Kapitänin Sabljak stellvertretend für ihr Team.

Bemerkenswert etwa, dass er nach vier Minuten beim Stand von 1:2 eine erste Auszeit nahm. Um nach dem ersten Fehlwurf und den ersten hektischen Ansätzen zu beruhigen. Personell tauschte er nichts. Beließ es bei sieben Feldspielerinnen und den Torfrauen. „Durch die Trainingsleistungen hätte ich natürlich was machen können. Aber wenn es so rund läuft, bin ich kein Freund von Schönheitswechseln“, sagte der Aushilfstrainer, unter dessen Regie als Leiter das Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier im vergangenen Sommer bereits ein voller Erfolg war. (sbs)

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