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Der Northeimer HC ist am Samstag beim SV Anhalt Bernburg gefordert

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Das erste Jubel der Saison: Vergangenen Sonntag gelang dem Northeimer HC gegen Söhre endlich das erste Erfolgserlebnis. Nun geht es nach Bernburg.
Das erste Jubel der Saison: Vergangenen Sonntag gelang dem Northeimer HC gegen Söhre endlich das erste Erfolgserlebnis. Nun geht es nach Bernburg. © Northeimer HC

Eine verhältnismäßig kurze Anreise haben die Drittliga-Handballer des Northeimer HC zu ihrem nächsten Auswärtsspiel am Samstag ab 17 Uhr beim SV Anhalt Bernburg.

Northeim – Nur gut zwei Stunden am nördlichen Harzrand entlang, dann werden die Schwarz-Gelben zeigen, wie viel Schwung sie vom ersten Saisonsieg gegen die Sportfreunde Söhre mit ins Herz Sachsen-Anhalts nehmen konnten.

Bereits mehrfach kreuzten Northeim und Bernburg miteinander die Klingen. Oft nicht zur Freude des NHC. 2014/2015 und 2017/2018 gingen alle Begegnungen klar an den Gegner. 2020 gab es ein Remis. Und erst im Auftaktspiel 2021 wanderten die Punkte in der Schuhwallhalle erstmals auf das Konto der Northeimer. Wofür sich die Bernburger allerdings im Rückspiel prompt revanchierten.

Die Statistik spricht also gegen das Team des Trainergespanns Bätjer/Gerstmann/Klein. Aber diese Saison eint die Vereine ein verpatzter Start. Beide landeten erst am vergangenen Wochenende die ersten Punktgewinne nach zuvor vier Niederlagen. Der NHC befreite sich mit dem 37:31 gegen Söhre ein wenig vom Druck, Bernburg rang Grün-Weiß Werder mit 31:23 nieder und steht nun dank des besseren Torverhältnisses knapp vor den Südniedersachsen.

Trainer Jürgen Bätjer klang auch noch Tage nach den verdienten Punkten vom vergangenen Wochenende erleichtert. „Unser Spielsystem greift langsam und die Mannschaft hat vor dem gegnerischen Tor gute Lösungen gefunden. 37 Tore sprechen für sich.“ Trotzdem hat er Respekt vor dem Gegner. „Bernburg hat fast alle Spiele nur knapp verloren und zumeist lange gut mitgehalten. Dazu ist das Team körperlich robust und hat mit Nico Richter auch den bisher zweitbesten Torschützen der Saison. Wir werden uns strecken müssen, auch wenn es sich um einen Gegner auf Augenhöhe handelt.“

Wobei Bätjer erneut zum Improvisieren gezwungen ist, da Joe Schuster mit der luxemburgischen Nationalmannschaft unterwegs ist. Die Aufgabe des Anpeitschers fällt somit wieder auf Paul-Marten Seekamp zurück, der in dieser Saison Northeims junge Truppe als Mannschafts-Senior anführt.

„Phasenweise spielen wir nicht präzise genug“, sagt Bätjer und wünscht sich weniger leichtfertig vergebene Chancen. „Wir geben zu oft einen Vorsprung wieder her. Das darf gegen Bernburg nicht passieren, wenn wir die Punkte mit nach Hause nehmen wollen.“   (Axel Janßen)

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