Eintracht-Frauen trennen sich von Trainer: Nachfolge offen

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Kein GSV-Trainer mehr: Neculai Vasilca 

Baunatal. Am Mittwochabend war es vorbei – Neculai Vasilca und die Oberliga-Handballerinnen des GSV Eintracht Baunatal beendeten ihre Zusammenarbeit.

Vasilca war erst im Sommer als Nachfolger von Anja Sonneborn zum GSV gekommen, nun endete sein Engagement bereits nach nur drei Saisonspielen. Ein 23:28 bei Gedern/Nidda und Heimniederlagen gegen den TV Altenhaßlau (22:29) sowie Eintracht Böddiger (25:37) sorgten für Unzufriedenheit. Mit 0:6 Punkten rangieren die Baunataler aktuell nur auf Rang elf.

„Nach einer Aussprache mit der Mannschaft hat Neculai selbst angeboten, zu gehen“, erklärt GSV-Abteilungsleiter Jens Reinhold und ergänzt:„Es war eine Trennung im Guten, es gab keine bösen Stimmen.“ Die Trennung sei von Seiten der Mannschaft und des Vereins aus aufgrund des sportlichen Misserfolgs gefallen. Vasilca habe dem zugestimmt, da er Probleme mit Knien und Rücken habe, sagte Reinhold.

Nun ist der Abteilungsleiter auf der Suche nach einem Nachfolger. Am Samstag steht für die Mannschaft bereits das nächste Serienspiel bei der TSG Eddersheim (17 Uhr, Hattersheim) auf dem Programm. „Zunächst wird Matthias Scheffler, aktueller Jugendtrainer der Eintracht, auf der Bank sitzen“, sagt Reinholdam Donnerstag. „Er wird zunächst auch das Training leiten. Wir werden ihm vielleicht noch einen anderen Trainer aus dem Verein zur Seite stellen.“

Der Abteilungsleiter will sich mit der Suche nach einem neuen Coach Zeit lassen und sagt: „Wir wollen eine gute Lösung finden, wahrscheinlich sitzt Matthias Scheffler auch in der kommenden Woche im Spiel bei der FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra noch einmal auf der Bank.“

An diesem Samstag soll das Team beim Tabellensiebten in Südhessen „alles in die Waagschale werfen“ (Reinhold). Der Interimscoach wird im heutigen Abschlusstraining nach Angaben das Abteilungsleiters auch die Videoanalyse vornehmen. „Wir wollen jetzt optimistisch nach vorn schauen“, erklärt Reinhold. (cl)

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