1. Startseite
  2. Sport
  3. Handball regional

Vellmarer Handballer vor hoher Hürde

Erstellt:

Von: Peter Fritschler

Kommentare

Max Staubesand
Der Einsatz von Max Staubesand ist fraglich. © Peter Fritschler

Vor einer haushohen Hürde stehen die Oberliga-Handballer des TSV Vellmar an diesem Wochenende. Die Mannschaft von Trainer Abraham Rochel muss am Samstag um 20 Uhr am Bettenberg in Pohlheim bei der HSG Pohlheim antreten.

Vellmar - Die Gastgeber gehören wie die MT Melsungen II und die HSG Kleenheim-Langgöns zu den Favoriten der Gruppe Nord auf die Aufstiegsrunde und durchaus auch auf die Meisterschaft.

Die Mannschaft von Trainer Jens Dapper unterlag bisher nur gegen das Melsunger Team, allerdings knapp mit 32:33. Pohlheim musste stark ersatzgeschwächt antreten, sogar Co-Trainer Andreas Lex hatte sich noch einmal das Trikot des Spielers überziehen müssen. Bleibt abzuwarten, ob die Spieler Rühl, Drommershausen und Weinandt bis zu diesem Wochenende wieder fit sind.

Vellmar muss beim Spiel in Pohlheim auf die gute Leistung in der zweiten Halbzeit beim 31:31 gegen Bruchköbel aufbauen. Im ersten Spielabschnitt hatte man im Angriff viele Chancen vergeben und auch in der Abwehr mit dem starken Tobias Jockel oder dem schnellen Aydin Günes Probleme gehabt.

Die Vellmarer haben sich in der abgelaufenen Woche im Training intensiv mit dem Spiel in Pohlheim auseinandergesetzt. Trainer Abraham Rochel weiß, dass die Gastgeber als Favorit ins Spiel gehen, kann sich aber auf den Kampfgeist seiner Mannschaft verlassen. „Wir müssen so konzentriert wie in der zweiten Halbzeit gegen Bruchköbel auftreten und 60 Minuten kämpfen“, sagt der Spanier, der seit August 2016 in Vellmar ist. Rochel ist schon klar, dass man sich im Angriff keine Fehler erlauben darf, da sonst Pohlheim sofort kontert. Und in der Abwehr müsse man sich auf variantenreiches Angriffsspiel der Gastgeber einstellen.

Beim TSV Vellmar wird Simon Adam erneut wegen eines Schiedsrichter-Einsatzes fehlen. Klar ist auch, dass Valdimir Djuric mit seiner Oberschenkelzerrung weiter ausfällt. Mit ihm ist frühestens am 5. Dezember bei MT Melsungen II zu rechnen. Besser sieht es da schon mit Max Staubesand und Tim Räbiger aus. Beide haben wegen ihrer Verletzungen unter der Woche nicht trainiert. Am Samstag in Pohlheim wird man entscheiden, ob beide einsatzfähig sind.

Die MT II hat die Punkte für den 21:20-Sieg bei der HSG Kleenheim-Langgöns vom hessischen Verband aberkannt bekommen. Die Partie wurde mit 2:0-Punkten und 0:0-Toren für die Gastgeber gewertet, weil für Torhüter Ullrich die Spielberechtigung fehlte. Der war zwar nicht zum Einsatz gekommen, stand aber auf dem Spielberichtsbogen. (Peter Fritschler)

Auch interessant

Kommentare