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Abstiegskracher am Burgberg! HSG Rhumetal empfängt MTV Rosdorf

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Endlich wieder im Einsatz! Die HSG Rhumetal, hier Ole Bierwirth gegen Münden, empfängt Rosdorf. Archivfoto: Stefan Barbeln
Endlich wieder im Einsatz! Die HSG Rhumetal, hier Ole Bierwirth gegen Münden, empfängt Rosdorf. © Stefan Barbeln

Um wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga geht es für die Männer der HSG Rhumetal am Sonntag ab 17 Uhr in der Burgberghalle. Im Wohnzimmer empfängt man mit dem benachbarten MTV Rosdorf einen direkten Mitkonkurrenten.

Katlenburg - Fast vier Wochen mussten die Rhumetaler aufgrund der Pandemie zuletzt pausieren, bevor sie am Mittwoch in Braunschweig wieder in das Geschehen eingreifen durften. Der Kontrahent konnte dagegen im Jahr 2022 regelmäßig ran, bevor die Partie gegen Hildesheim am letzten Spieltag abgesetzt wurde. Zählbares gab es für den MTV aber im neuen Jahr nur beim Heimsieg über Elm. So steckt die Mannschaft ebenso wie die punktgleiche HSG ganz tief drin im Abstiegskampf.

Daher dürften sich die Kellerkinder am Burgberg aller Voraussicht nach auf Augenhöhe begegnen, wie auch ein Blick zurück auf das Hinspiel beweist. Dort lagen die Männer um Eike Kreitz zwar fast die gesamte Spielzeit vorn, zwischenzeitlich sogar mit fünf Treffern. In der 58. Minute führte aber urplötzlich der MTV mit 29:28. Julian Scheidemann konnte noch ausgleichen. Mit dem Schlusspfiff vergab die HSG den Siegtreffer vom Punkt.

Für Kai Kühn ist das Derby der Abstiegskracher schlechthin. Zuvor gelte es nach dem intensiven Nachholspiel in Braunschweig vor allem zu regenerieren.

Rosdorf spiele einen sehr schnellen Handball. Die erste Welle sei gefährlich. Die müsse man stoppen. Rhumetals Trainer rechnet mit einem ganz engen Spiel bis zum Schluss.

„Die Mannschaft, die bereit ist, mehr zu investieren, wird als Sieger vom Spielfeld gehen. Wenn unsere Deckung so gut steht wie in den letzten Spielen, werden und müssen wir die Punkte zuhause behalten“, ist Kai Kühn vor der bedeutungsvollen Partie zuversichtlich. Dabei werden Robin Stach und Sebastian Strohschneider wieder im Kader stehen.   (Andreas Schridde)

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