Suche nach weiteren Neuzugängen

Aufsteiger Münden bleibt im Feiermodus

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Supermann: TG-Kapitän Jann Rentsch zeigte in der abgelaufenen Saison nach Siegen gern sein Glücks-Shirt. Aus Superman wurde am Sonntagabend eine Super-Mannschaft.

Hann. Münden. Nach dem Wiederaufstieg in die Handball-Oberliga ist die TG Münden vor allem auf der Suche nach weiteren Neuzugängen.

Bis in die frühen Morgenstunden feierte die TG Münden ihre Rückkehr in die Handball-Oberliga. Am Tag danach hatten viele Spieler frei genommen. Immerhin: Einer der beiden Trainer und der Kapitän standen schon wieder Rede und Antwort. Besonders interessierte die Frage, wie es nun weitergeht?

Doch zunächst wollte Mannschaftskapitän Jann Rentsch noch mal etwas zum Saisonfinale in Altencelle loswerden: „Die Unterstützung der rund 50 mitgereisten Fans war wirklich Weltklasse. Sie waren mit Fahnen, Trommeln und Sirenen gekommen. Die Mannschaft möchte sich dafür bedanken und hofft, dass die neue Euphorie mit in die Oberliga genommen wird.“ So konnte beim überaus deutlichen 39:20-Erfolg gegen den SV Altencelle eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Den Hildesheimern nutzte ihr klarer Erfolg in Braunschweig nichts mehr - die TG blieb auf dem zweiten Aufstiegsplatz hinter Meister SF Söhre. Die Trainer Matthias Linke und Dominic Leinhart haben in ihrem ersten Jahr die Erwartungen erfüllt. „Der Druck war schon da, aber Dominic und ich haben so lange hoch gespielt, sodass es kein Problem war. Letztlich betreiben wir ja den Handball nicht um gegen den Abstieg zu spielen, sondern um erfolgreich zu sein“, betonte Matthias Linke.

Die Mündener Mannschaft wird laut Jann Rentsch bis auf die genannten Alexander Klocke, Justin Brand und Jendrik Janotta zusammen bleiben. Die Suche nach Neuzugängen ist noch nicht sehr weit gediehen. Bislang steht erst ein Zugang fest: Kreisläufer Stefan Benda (26), vor seiner Wettkampfpause beim aktuellen Oberligameister Northeimer HC am Ball. Jann Rentschs Wunschliste ist klar: Einen Torhüter und zwei Rückraumspieler, am besten einer davon ein Linkshänder, würden dem Verbandsliga-Vizemeister gut zu Gesicht stehen. „Ich bin optimistisch, dass sich noch etwas tut“, beteuert Rentsch. Der Aufstieg in die Oberliga könne seiner Meinung nach das Interesse bei möglichen Neuzugängen durchaus erhöht haben. Matthias Linke gibt sich in diesem Punkt ebenfalls recht entspannt. Er gehe davon aus, dass die aktuelle Mannschaft eine Klasse höher durchaus in der Lage sei, ihr Leistungsvermögen auszubauen.

In dieser Woche wird nur noch einmal locker trainiert. Sollten weitere Zugänge ins Gespräch kommen, kann sich Jann Rentsch aber vorstellen, dass die Kandidaten zu Übungseinheiten eingeladen werden, um sie vor Ort unter die Lupe zu nehmen.

Noch liegt die Oberliga in weiter Ferne. Dagegen gar nicht so weit weg ist das kommende Wochenende. Und da schaltet die TG noch einmal in den Feiermodus. Es geht zum Saisonabschluss ins hessische Upland, nach Willingen. Schließlich ist so ein Aufstieg mit nur einer Feier noch nicht abgearbeitet.

Von Manuel Brandenstein

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