Sieg in Himmelsthür

HSG Plesse-Hardenberg steigt auf

Es darf gejubelt werden! Unterstützt von zahlreichen Fans gewann die HSG Plesse-Hardenberg am Samstag in Himmelsthür und brachte damit den Aufstieg in die Oberliga unter Dach und Fach. Foto: Volker Herrig/nh

Himmelsthür. Mit dem 25:24 (9:11)-Sieg bei TuS Grün-Weiß Himmelsthür ist es amtlich: Erstmals seit dem Bestehen der HSG Plesse-Hardenberg werden deren Männer - in der kommenden Saison - in der Handball-Oberliga spielen!

Trainer Dietmar Böning-Grebe hatte 60 für das Nervenkostüm anstrengende Minuten hinter sich, als er zusammenfassend befand: „Das war ein glücklicher Sieg für uns, denn Himmelsthür hat bis zum Umfallen gekämpft.“ Aus den mitunter zu harten Abwehraktionen der Gastgeber zog allerdings das Burgenteam nur begrenzten Nutzen: Von den sechs gegen die Grün-Weißen verhängten Strafwürfen landeten nur ganze drei im TuS-Tor! Hinzu kam eine für die HSG recht ungewohnte Wurfschwäche aus dem Rückraum.

50 Minuten bis zum Gleichstand

Wie schon öfters in dieser Spielzeit musste am Samstag das Burgenteam anfangs dem Gegner das Spiel überlassen. Doch anders als in früheren Spielen brauchte die HSG diesmal sage und schreibe 50 Minuten, um beim 22:22 überhaupt den ersten Gleichstand zu erzielen. Bis dahin hatten die von Abstiegssorgen geplagten Hildesheimer durchgehend - mehr oder weniger deutlich - geführt: 5:2 (6.), 9:8 27.), 14:10 (34.) und 19:18 (46.). Erst als den Gastgebern - wohl auch angesichts der unverhofft möglichen Überraschung - die Nerven zu flattern begannen (so Böning-Grebe), bog die HSG diese Partie dann doch noch um. Böning-Grebe sah darin die Qualität des cleveren Spiels seiner Mannschaft, die weiß, was sie kann.

„Meine Spieler haben ruhig auf ihre Chance gewartet, und - als die dann kam - zugeschlagen.“ Dennoch räumte auch der HSG-Coach ein, dass die Hildesheimer Heimniederlage recht unglücklich ausfiel: „Ein Unentschieden hätte sich Himmelsthür schon verdient gehabt.“ So aber feierten nach dem Abpfiff die Spieler und die mitgereisten Fans den Aufstieg und die nach der Duderstädter Niederlage feststehende Vizemeisterschaft. Ob noch mehr draus werden kann, hat das Burgenteam nicht mehr in der eigenen Hand.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer-Kuhlenkamp - P. Schindler 8, Herrig 5, Gloth 4/1, Jetzke 2, Brand 2/2, Becker 1, Grobe 1, Reimann 1, S. Schindler 1, Beyer, Meyer, Regenthal. (eko)

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