Handball-Verbandsliga: Rhumetal verliert Derby gegen Duderstadt mit 28:35

Aufstieg in weiter Ferne

Gegenstoß: So wie hier Domenik Zimmermann kam die HSG Rhumetal viel zu selten zu einfachen Toren. So ging das Derby letztlich klar an den Gast aus Duderstadt. Fotos: zel

Katlenburg. Die Handballer der HSG Rhumetal müssen ihre Hoffnungen auf einen weiteren Aufstieg wohl begraben. Im Vergleich des Dritten gegen den Vierten zogen sie am Sonntag im Heimspiel gegen TV Jahn Duderstadt mit 28:35 (16:19) den Kürzeren.

Im Verfolgerduell begegneten sich die Nachbarn vor voll besetzten Rängen in der Burgberghalle zunächst auf Augenhöhe. Etwas schwungvoller und sehr variabel gingen dabei in der Anfangsviertelstunde die Gastgeber zu Werke. Von allen Positionen ging Torgefahr aus. Arne Leunig führte das Team. Benny Jentsch traf in Unterzahl. Bjarne Kreitz wurde am Kreis mustergültig freigespielt. Folgerichtig lag die HSG mehrfach mit zwei Toren vorn.

Deren Spielfluss geriet aber nach 20 Minuten ins Stocken, während der Gast aus dem Eichsfeld mehr und mehr aufdrehte. War man anfangs vornehmlich über die Außenpositionen erfolgreich, setzte nun in einem fairen Derby mehr und mehr der Rückraum die Akzente. Tobias Fritsch hatten die Rhumetaler offensichtlich nicht auf der Rechnung. Auch Sven Suton traf zwei Mal. So drehte sich das Geschehen. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang Jahn die erste Drei-Tore-Führung.

Nach Wiederbeginn bot sich ein unverändertes Bild. Die Duderstädter taten sich im Angriff etwas leichter, zumal sich auch Julian Zwengel zwischen den Pfosten steigerte. Seine Mitstreiter bauten den Pausenvorsprung bis zur 43. Minute auf 26:20 aus, ehe Lars Eichhorn versuchte, den Lauf des Kontrahenten mit einer Auszeit zu stoppen. Die Maßnahme fruchtete jedoch nicht. Die Gäste spulten ihr Programm routiniert ab. Wenigstens schafften es die HSG-Männer, den Rückstand nicht weiter wachsen zu lassen.

„Man muss die Duderstädter Leistung anerkennen. Sie haben heute einen Schritt mehr gemacht. Wir haben keinen Zugriff bekommen“, kommentierte HSG-Coach Lars Eichhorn. Ärger ganz anderer Art hatte Arne Leunig. „Das war heute ein Heimspiel für Duderstadt. Und das mit einem Viertel der Leute“, schimpfte der Kapitän.

HSG: Döscher, Gerke - Sochert 1, Schlüter 1, Leunig 5, Strohschneider 1, Jentsch 7, Zimmermann 9/7, Wittwer, Scheidemann, Hagemann, B. Kreitz 4, O. Bierwirth, Bertram. (zys)

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