Barsinghausen war zu gut

Verbandsligist Plesse-Hardenberg kassiert zweite Pleite in Folge

Vergeblich versucht hier Florian Brill, am überragenden Marc Daseking vorbei zu kommen. Foto: Jelinek

Nörten-Hardenberg. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit blieben die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg in zwei Spielen nacheinander ohne einen Punktgewinn.

Acht Tage nach dem 27:31 in Bad Nenndorf unterlagen sie nun am späten Sonntag Nachmittag in der Nörtener Halle an der Bünte dem Zweiten HV Barsinghausen mit 29:32 (10:15).

HSG-Trainer Jens Wilfer machte nach dem Abpfiff keine großen Umschweife: „Barsinghausen war heute einfach besser als wir.“ Er wolle deswegen seiner Mannschaft auch keinen großen Vorwurf machen, selbst wenn er sich die Spieler in der einen oder anderen Szene etwas beherzter gewünscht hätte. Aber möglicherweise war zu viel zusammen gekommen: Nach dem verletzungsbedingten Ausfall Thomas Reimanns vor acht Tagen musste man nun unmittelbar vor dem Anpfiff den erkrankten Eike Gloth ersetzen. Bei dem immer weiter ausdünnenden Rückraum war die harte Barsinghäuser Gangart - speziell gegen einen Carsten Beyer - Gift für das Spiel der Gastgeber. Hinzu kam, dass in den ersten zehn Minuten der sonst zuverlässige Markus Ahlborn keine Hand an den Ball bekam, während auf der Gegenseite Marc Daseking kaum zu überwinden schien.

Die Folge: Der Gast führte 7:3 (11. Minute) und 12:8 (24.). Erneut war eigentlich schon zur Pause alles gelaufen. „Wir sind wieder einmal zu spät aufgewacht“, schüttelte Wilfer den Kopf. Nach den verschlafenen ersten zehn Minuten verhinderten immer wieder individuelle Aussetzer (in der Abwehr wie im Angriff) die Bemühungen um eine Wende im Spiel.

Beim 16:24 (44.) schien die Partie bereits entschieden. In der Folge aber raffte die HSG sich noch einmal auf und schaffte über 23:31 (54.) ) und den Wechsel auf eine 5-1-Abwehr doch noch den Anschluss auf 29:31 (59.). Am Ende hätten die vier Holztreffer zwar noch richtig weh getan, trauerte Wilfer einer denkbaren - wenn auch unverdienten - Überraschung jedoch nicht groß nach.

HSG: Ahlborn (bis 10.), Zwengel (für den Rest) - P. Schindler 7, Glapka 6/1, S. Schindler 4, Beyer 3, Jetzke 3, Herrig 2, M.Meyer 2, Brill 1, Grobe 1, Regenthal. (eko).

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