Handball-Verbandsliga: Bittere Pille beim Vorletzten

Rhumetal zieht in Fallersleben mit 27:28 den Kürzeren

Fallersleben. Bittere Pille für die Handballer der HSG Rhumetal! Beim Tabellenvorletzten der Verbandsliga, VfB Fallersleben, zog man am Samstag mit 28:29 (13:16) den Kürzeren.

„Eigenverschulden“ setzte Sascha Heiligenstadt als Überschrift über die Pleite beim abstiegsbedrohten Kontrahenten. „Noch fünf Minuten länger, dann hätten wir die Punkte mitgenommen. Aber wir haben zu spät realisiert, wie man zu Werke gehen muss. Vor allem in der ersten Halbzeit wurden die Zweikämpfe viel zu zaghaft geführt“, haderte Rhumetals Coach.

Besserung trat erst in der Schlussviertelstunde ein, nachdem sich Fallersleben mit fünf Treffern in Serie auf 24:18 abgesetzt hatte. HSG-Keeper Alexander Kurz gab nach seiner Einwechslung Sicherheit. In der 3:2:1-Abwehrformation arbeiteten Ole Bierwirth, Sönke Stolle und Colin Hogreve bravourös.

Gemeinsam bliesen die Gäste zur Aufholjagd. Sebastian Strohschneider glich zum 26:26 (57.) aus. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff bekam Rhumetal noch einen Freiwurf zugesprochen, den Nicolas Fischer aber nicht mehr im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. „Das Kämpferherz war da. Die Jungen haben sich toll integriert. Aber es fehlte heute etwas Teamspirit“, so Heiligenstadt abschließend.

HSG: Döscher, Kurz - Hogreve, Scheidemann, Stolle 2, Hagemann 4, B. Kreitz 3, Strohschneider 8/2, Ronnenberg 2, E. Kreitz 1, Giese 1, Bierwirth 3, Fischer 4. (zys)

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