Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenbergs neuer Trainer ist ein alter Bekannter

Böning-Grebe kehrt zurück

Nörten / Bovenden. Die Würfel sind gefallen: Mit Dietmar Böning-Grebe wird der Vorgänger des im Mai auf eigenen Wunsch ausscheidenden Jens Wilfer auch zu dessen Nachfolger als Trainer des Handball-Verbandsligisten HSG Plesse-Hardenberg. HSG-Vorstandsmitglied Tim Becker gab diese Entscheidung am Montag bekannt.

Was wie eine Notlösung aussehen könnte - Böning-Grebe, der parallel weiterhin die Jugendarbeit der HSG koordiniert und deren D-Mädchen trainiert, ist schließlich eine interne Lösung - ist vielmehr das Ergebnis einer wohl abgewogenen Entscheidung. „Wir haben mit einem knappen halben Dutzend Trainer gesprochen, darunter auch Kandidaten aus Braunschweig, Alfeld oder Eschwege. Entschieden haben wir uns aber für Dietmar Böning-Grebe, weil da alles passt“, erklärte Becker.

Der (nicht so) neue Coach besitzt seit 1989 die A-Lizenz. Sein handballerischer “Trainer-Ziehvater“ ist der in Südniedersachsen und Nordhessen weithin bekannte Günther Böttcher gewesen. Als Trainer führte Böning-Grebe die Frauen des MTV Moringen (1985-92) in die 2. Liga und die Männer der HSG Nörten-Angerstein (1993-2000) von der Verbands- in die Oberliga. Nach einer zweijährigen Pause stieg er bei seinem nun zur HSG Plesse-Hardenberg gewordenen alten Team wieder in der Verbandsliga ein.

2010 übergab er schließlich seine Aufgabe an Jens Wilfer, von dem er sie nun auch wieder übernimmt. Der hinterlässt dem Rückkehrer ein bestelltes Feld und die besten Wünsche, denn „er hat die Qualifikation, das Know-How und die Erfahrung“, so Becker.

Wilfer betreut künftig die Handballerinnen der HSG Osterode. (zdz)

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