Handball-Verbandsliga: HSG jetzt Tabellenführer

Burgenteam fegt Fuhlen vom Parkett

Patrick Schindler

Bovenden. Dank eines nie gefährdeten 38:22 (17:9)-Heimsieges über die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf eroberten sich die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend die Tabellenspitze in der Verbandsliga.

Hatte das Burgenteam noch im Vorjahr zwei Mal Probleme mit dem damaligen Aufsteiger gehabt (25:23 und 28:26), so gewann es diesmal nicht nur deutlich, sondern eher sogar noch zu niedrig: Fünf Holztreffer, vier ausgelassene Großchancen und drei verworfene Siebenmeter verhinderten das eigentlich fällige Durchbrechen der 40-Tore-Schallmauer.

Trainer Dietmar Böning-Grebe hatte vor dem Spiel einen Sieg gefordert. Dass der dann so komfortabel ausfallen würde, sei, so der Coach nach dem Abpfiff, aber nur zu hoffen gewesen.

Die Hausherren hatten die Partie von Anfang an im Griff, taten sich allerdings nach der 5:1-Führung (6. Minute) bis zum 7:6 (13.) etwas schwer. Danach aber baute das Burgenteam seinen Vorsprung stetig aus (17:9/30., 24:14/40. und 30:15./48.).

Im Schlussspurt schlug dann Patrick Schindlers große Stunde: Sieben der acht Tore vom 31:17 (51.) bis zum 38:22 (60.) gingen auf sein Konto.

Neben ihm trugen sich aber auch alle anderen Feldspieler der HSG in die Torschützenliste ein. Böning-Grebe freute sich nach dem Abpfiff: „Unser Kader füllt sich nach und nach wieder. Und es war gut, dass ich heute vielen Spielern Einsatzzeiten geben konnte.“ Die länger verletzten Thomas Reimann, Sebastian Schindler und André Regenthal durften so reichlich Spielpraxis sammeln.

Verzichten musste die HSG am Samstag nur auf die noch verletzten Felix Becker und Florian Brill sowie (freiwillig) auf ihren Torhüter Markus Ahlborn. Für ihn standen zwischen den Pfosten: Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp, der vor der Pause eine überragende Leistung bot, und Julian Zwengel, der im zweiten Durchgang zwar ein paar Minuten benötigte, um auf Betriebstemperatur zu kommen, dann aber zuverlässig hielt.

HSG: Wedemeyer-Kuhlenkamp (-30.), Zwengel (-60.) - P. Schindler 8/2, Brand 8/3, Gloth 4/1, Reimann 3, Beyer, Grobe, Herrig, Regenthal und S. Schindler je 2 sowie Jetzke und Meyer je 1. (eko) Archivfoto: zys

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