Vor dem Anwurf: Die HSG Rhumetal erwartet am Sonntag den Nachbarn aus Duderstadt

Wer darf dieses Mal feiern?

Rhumetaler Party! Nach dem Sieg in Duderstadt lagen sich die HSG-Spieler in den Armen. Am Sonntag kommt es nun in Katlenburg zum Wiedersehen. Archivfoto: zje

Northeim. Das Derby zwischen der HSG Rhumetal und dem TV Jahn Duderstadt steht am Wochenende aus heimischer Sicht im Mittelpunkt des Interesses der Handball-Verbandsliga. Tabellenführer Plesse tritt auswärts an. In der Landesliga der Frauen genießt Rhumetal Heimrecht.

Verbandsliga

1. HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf - HSG Plesse-Hardenberg (Sa. 19 Uhr). Zwar geht Plesse als Tabellenführer in den Saisonendspurt, aber das Burgenteam muss in den sieben noch ausstehenden Spielen gleich fünf Mal reisen! Den Anfang macht das Gastspiel bei der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf, die acht ihrer zehn Punkte in der Halle am Rosenbusch holte. Der Tabellenzehnte weist mit durchschnittlich 26 Gegentreffern je Spiel hinter dem Burgenteam, den Burgdorfern und dem TV Jahn Duderstadt die viertbeste Abwehr der Liga auf! Dafür schwächelt er im Angriff: 382 Tore in 16 Spielen (also nur 24 je Partie) sind die schwächste Ausbeute aller 13 Verbandsligisten! Die HSG, die neben Sebastian Herrig voraussichtlich auch den unter der Woche erkrankten Mike Meyer ersetzen muss, wird Geduld im Spielaufbau und Präzision im Abschluss mitbringen müssen, um den Hinspielerfolg zu wiederholen.

2.HSG Rhumetal - TV Jahn Duderstadt (So. 17 Uhr, Burgberg). Rhumetals Anhänger dürfen sich auf den nächsten Kracher freuen. „Wir wollen mit den Fans im Rücken natürlich an die Leistung gegen Plesse anknüpfen“, sagt Lars Eichhorn. Der HSG-Trainer hat den Patzer vom vergangenen Wochenende weitgehend abgehakt. „Insgesamt war das Spiel gegen Liebenau nicht schlecht, nur eben das Ergebnis nicht.“

Krankheits- und studienbedingt war die Trainingssituation bei der HSG unter der Woche eher suboptimal. „Von daher ist die Aufstellung für Sonntag noch offen.“ Mit dabei sind aber auf jeden Fall wieder die Stammkeeper Onno Döscher und Jan Gerke.

Die möchten mit ihren Kollegen gern den 27:26-Triumph aus dem Hinspiel wiederholen. „Das wird aber sehr schwer. Denn eigentlich spielen wir ja gegen eine ganz andere Mannschaft“, sagt Eichhorn. Der Gegner hat sich zwischenzeitlich mit erfahrenen Akteuren verstärkt. Jahns jüngste Serie von sieben Siegen am Stück endete erst am vergangenen Wochenende gegen Burgdorf.

Eichhorn: „Wir wollen die Burgberghalle nochmal wackeln lassen. Und wenn wir das schaffen, dann feiern wir wieder die ganze Nacht!“

Landesliga

3. Männer: HSV Warberg/Lelm - Northeimer HC II (Sa. 18.30 Uhr). Mit dem angestrebten Sieg beim Tabellensechsten könnten die Northeimer den Kontrahenten in der Tabelle überflügeln. Aktuell hat Warberg noch zwei Zähler mehr. Zwar wird es beim NHC keine Verstärkungen aus der 1. Mannschaft geben, dafür steht aber Timo Effler nach seinem Urlaub wieder im Aufgebot. Sehr zufrieden war Michael Kundel-Heise zuletzt mit der Vorstellung seines Teams beim Erfolg über Schöningen. „Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Es ist weiter eng in der Tabelle. Wenn wir jetzt nachlegen könnten, wäre das Gold wert“, sagt Northeims Coach. (zys/zdz)

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