Los geht es um 17 Uhr in der Burgberghalle

Derby in Katlenburg: HSG Rhumetal empfängt am Sonntag die HSG OSterode

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Am Gegner vorbei: Rhumetals Söntke Stolle freut sich mit seinem Team auf ein packendes Nachbarschaftsduell.  

Katlenburg. Alles was das Herz eines Handballfans höherschlagen lässt, verspricht das Verbandsliga-Kräftemessen zwischen den Rivalen aus der Nachbarschaft von der HSG Rhumetal und der HSG Osterode, die sich Sonntag (17 Uhr) in der Katlenburger Burgberghalle gegenüberstehen.

„Darauf freut sich jedes Team und natürlich auch der Trainer. Es ist DAS Spiel für die Region. Da muss man niemanden motivieren“, sagt Sascha Heiligenstadt. Dazu kommt noch die brisante Tabellenkonstellation. Am Burgberg duellieren sich der Vierte und der Dritte. „Rhumetal und Osterode leben unseren Sport. In beiden Reihen stehen sowohl Eigengewächse als auch Spieler mit langer Vereinszugehörigkeit. Das macht dieses Derby noch interessanter.“

Bei Rhumetal plagen sich noch einige Akteure mit Blessuren herum. Da ist ein breiter Kader gefragt. „Wir haben starke Spieler, die von der Bank kommen. Das hat sich in den letzten Begegnungen schon bezahlt gemacht“, stellt Rhumetals Coach fest. Finn Kreitz und Fischer sind links immer eine Option. Das gilt ebenso für Strohschneider und Julian Scheidemann auf der anderen Seite.

Heiligenstadt erwartet ein Kräftemessen mit hohem Tempo. „Entscheidend sind die Tagesform, eine gute Moral und der richtige Biss. Und Jens Wilfer ist ein guter Trainer. Der hat immer den einen oder anderen Kniff auf Lager.“

Der so gelobte Coach der Gäste sieht seine Truppe aufgrund der Heimstärke des Nachbarn (11:1 Punkte) und der eigenen bescheidenen Ausbeute von zwei Zählern auf fremdem Parkett in der Außenseiterrolle. „Dessen sind wir uns bewusst. Rhumetal hat einen gut besetzten Kader und gehört vom Potenzial her unter die ersten Drei der Liga“, lautet die Einschätzung von Jens Wilfer. Sonntag trifft der wurfgewaltigste Angriff des Klassements aus dem Rhumetal auf die stabilste Abwehrreihe. Das verspricht, interessant zu werden. Mal schauen, wer die besseren Lösungen findet. Der Weg auf den Burgberg dürfte sich für die heimischen Handballfans auf jeden Fall lohnen. (zys)

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