Vor dem Anwurf: Rhumetal empfängt den SV Aue Liebenau – Plesse muss reisen

Ist das Derby verdaut?

Abklatschen vor dem Anwurf: Vor voller Halle hatten es die HSG Plesse mit Thomas Reimann (vorn rechts) und die HSG Rhumetal mit Sebastian Strohschneider (links) vergangenen Sonntag miteinander zu tun. Am Samstag stehen nun die nächsten Aufgaben auf dem Programm. Archivfoto: zje

Northeim. In der Handball-Verbandsliga möchte die HSG Plesse die gute Ausgangsposition mit einem Erfolg in Wietzendorf festigen. Rhumetal ist gegen Liebenau gefordert. Northeims Reserve tritt in der Landesliga bei der HSG Schöningen an. Die Frauen der HSG Rhumetal sind spielfrei.

Verbandsliga

1. HSG Rhumetal - SV Aue Liebenau (So. 17 Uhr, Burgberghalle). Viel hatte sich der Aufsteiger für das Derby in Nörten vorgenommen. Am Ende war man bei der 17:32-Niederlage chancenlos. „Der Gegner war besser“, erkennt Trainer Stephan Albrecht an. Nur in der Anfangsviertelstunde sei man in der Lage gewesen, die Verletzungen im Team wegzustecken. „Nach dem Ausscheiden von Finn Kreitz ging es dann vor allem um Schadensbegrenzung.“

Mit Aue Liebenau kommt nun ein unbekannter Kontrahent. „Da müssen wir erstmal schauen, wer uns gegenübersteht. Natürlich sind wir gewillt, die Punkte hier zu behalten“, erklärt der Coach. Allerdings ist die Personalsituation weiter angespannt. Mit Finn Kreitz, Benny Jentsch und Niklas Hermann ist fast der gesamte Rückraum angeschlagen - Einsatz ungewiss. Gleiches gilt für Arne Leunig. Der Kapitän kehrt erst am Spieltag aus Südafrika zurück.

Die Gäste konnten sich in der abgelaufenen Spielzeit erst auf den letzten Drücker für ein weiteres Jahr die Zugehörigkeit zur Verbandsliga sichern. Aktuell konnte die Truppe von Trainer Carsten Thomas schon vier Zähler auf der Habenseite verbuchen.

2. TSV Wietzendorf - HSG Plesse-Hardenberg (Sa. 19.30 Uhr). Den Abstieg im Mai 2014 bügelte Wietzendorf mit dem Durchmarsch in der Landesliga Lüneburg umgehend wieder aus. Mit zwei Siegen fasste man auch gleich wieder Fuß in der alten Umgebung. Zwischen 2010 und 2014 trafen das Burgenteam und der TSV acht Mal aufeinander. Die Bilanz: 8:8 Punkte und 238:224 Tore, wobei die Südniedersachsen in Wietzendorf sogar besser abschnitten (5:3) als daheim (3:5). Darauf will Trainer Dietmar Böning-Grebe sich allerdings am Samstag nicht verlassen: „Wir nehmen den Aufsteiger ernst!“

Was den Kader betrifft, so ist Thomas Reimann zwar wieder mit dabei und Sebastian Schindler wird auf die Bank zurückkehren, dafür gehen aber dem Coach nun die Flügelspieler aus. Links (Jens Glapka) wie rechts (Patrick Schindler) steht jeweils nur noch ein Außen zur Verfügung. Damit die auch mal Pause machen können, sollen Eike Gloth und Jonas Smid „umschulen“.

Landesliga Männer

3. HSG Schöningen - Northeimer HC II (Sa. 17 Uhr). Beide Teams sind ungeschlagen. Aus Sicht von NHC-Trainer Christian Kühne war der erste Minuspunkt beim 20:20 gegen Lehre unnötig. In Schöningen werden seine Schützlinge sicher noch eine Schippe drauflegen müssen. Die Gastgeber schlossen die Vorsaison mit Rang drei ab. (zys/zdz)

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