Handball-Verbandsliga: Sonntag empfängt Plesse den Aufsteiger aus dem Rhumetal

Derbykracher in Nörten

Kein Spaziergang: Wie hier in einem Testspiel gegen Rosdorf-Grone muss sich das Burgenteam um Christian Brand (am Ball) auch am Sonntag im Derby gegen Rhumetal auf heftige Gegenwehr einrichten. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden / Katlenburg. Von den ursprünglich mal möglichen sechs Südniedersachsen-Derbys in der Handball-Verbandsliga sind nach dem Moringer Rückzug nur noch zwei übrig geblieben. Das erste steigt am Sonntag in Nörten, wo um 17 Uhr in der Halle an der Bünte die Begegnung der HSG Plesse-Hardenberg gegen die HSG Rhumetal angepfiffen wird.

Der Aufsteiger aus dem Rhumetal hat bisher zwei Punktspiele absolviert: zum Auftakt das 27:33 beim TSV Burgdorf III und danach den 36:20-Heimsieg über Wietzendorf. Trainer Stephan Albrecht sieht seine Mannschaft in der Verbandsliga angekommen. Das nun anstehende Derby hofft der Coach in der derzeitigen Bestbesetzung bestreiten zu können. Zwar fehle nach wie vor Arne Leunig, doch von der unter der Woche drohenden Erkältungswelle scheine man doch verschont zu bleiben.

Albrecht, der die Gastgeber in dieser Saison schon zwei Mal beobachtet hat, geht von einem Duell auf Augenhöhe aus. Dabei hält er es für möglich, dass unter dem Strich hinter zwei soliden Abwehrreihen die Torhüter mit ihren Leistungen den Ausschlag geben könnten. Einen leichten Vorteil sieht er darin, dass sein Team beflügelt vom 36:20-Heimsieg nach Nörten fährt, während die Gastgeber das 27:33 in Burgdorf mit in die Partie schleppen müssen. Unabhängig davon geht er von einem Spitzenspiel aus, in dem die Tagesform den Ausschlag geben dürfte.

Glapka kehrt zurück

Auch beim Burgenteam geht man von einer knappen Partie aus. Patrick Schindler: „Das wird ein schweres Spiel. Aber wir wollen gewinnen.“ Und auch Sebastian Herrig ist überzeugt, „dass das in voller Halle ein spannendes Derby wird. Auf solche Spiele freut sich jeder.“ Der indirekte Leistungsvergleich (Burgdorf) zeige, dass die Teams eng beieinander liegen. Gebremst optimistisch ist Torhüter Julian Zwengel: „Nach den letzten Ergebnissen und unserer Verletztenliste kommt das Spiel eigentlich zur Unzeit. Zwar kehrt Jens Glapka zurück, doch hinter Thomas Reimann, Sebastian Schindler und André Regenthal stehen weiter große Fragezeichen.

Wenn überhaupt, dann stehen sie wohl nur für Kurzeinsätze zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Hinrunde für Florian Brill aufgrund seiner Probleme mit der Patellasehne gelaufen sein dürfte. Dennoch gibt auch Zwengel zwei Punkte als Ziel aus: „Selbst mit unseren Problemen muss das Ziel immer noch ein Heimsieg sein!“(zdz) DREI FRAGEN

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