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Die Stunde der Wahrheit im Kampf um den Klassenerhalt: Die HSG Rhumetal empfängt die HG Elm

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Im Hinspiel gegen Elm trumpfte Tim Scheidemann (hier gegen Warberg) groß auf.
Im Hinspiel gegen Elm trumpfte Tim Scheidemann (hier gegen Warberg) groß auf. © Stefan Barbeln

Die Stunde der Wahrheit schlägt am Sonntag für die Handballer der HSG Rhumetal im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga, wenn ab 17 Uhr Mitkonkurrent HG Elm in der Burgberghalle antritt.

Katlenburg – Für die Gastgeber zählt nur ein Sieg, will man im Klassement noch einen (am Ende womöglich entscheidenden) Platz gutmachen.

Für die Rhumetaler ist es in einer enttäuschend verlaufenden Spielzeit der letzte Auftritt vor heimischer Kulisse. Danach steht noch ein Doppelspieltag mit Vergleichen in Groß Lafferde und Alfeld an. „Die Jungs wollen noch mal alles geben und dem eigenen Publikum zeigen, dass sie in die Verbandsliga gehören“, sagt Mathias Zänger. Die Beurteilung des bisherigen Abschneidens durch den HSG-Betreuer ist phrasenschwein-verdächtig. „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu. So viel, wie diese Saison schief gelaufen ist, kann normalerweise nicht schief laufen. Aber sei es drum. Für die letzten drei Partien gilt: Kopf hoch und sich von der besten Seite präsentieren.“

Mindestens drei Zähler benötigt die HSG noch, um den Kontrahenten vom Sonntag noch zu überflügeln. Einen Sieg vorausgesetzt, muss man also gegen Groß Lafferde punkten. Am letzten Spieltag Zählbares vom Spitzenreiter aus Alfeld mitzubringen, scheint angesichts der Kräfteverhältnisse wenig realistisch.

Anfang April standen sich beide Teams erstmals gegenüber. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging Rhumetal die Puste aus. Am Ende hatte Elm 37:32 die Nase vorn. Da halfen den Gästen auch die 17 Treffer von Tim Scheidemann nicht. Einen ähnlichen Sahnetag seines Torjägers wünscht sich nicht nur Trainer Kai Kühn. Hinzu kommen die vielen treuen Anhänger, damit es weiter Verbandsliga-Handball in der Burgberghalle gibt.   (Andreas Schridde)

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