Vor dem Anwurf: Northeims Reserve reist zum Kellerduell nach Münden – Plesse muss beim SV Altencelle ran

„Diese Partie ist richtungsweisend für uns“

Northeim. In der Handball-Verbandsliga der Männer möchte Spitzenreiter Plesse-Hardenberg den Abstand zu den Verfolgern mit einem Auswärtssieg ausbauen. In der Landesliga reist Northeim II zum Kellerduell.

Verbandsliga

1. SV Altencelle - HSG Plesse-Hardenberg (Sa. 19 Uhr). Zum Jahresausklang reist der Tabellenführer zum Tabellenelften. Die vier bisherigen Vergleiche mit den 2013 aufgestiegenen Heide-Städtern gewann das Burgenteam ausnahmslos. Und doch warnt Trainer Dietmar Böning-Grebe: „Altencelle hat vier seiner sechs Punkte zuhause geholt, zwei davon durch den 30:22-Sieg über Fallersleben! Und zuletzt gelang durch den 32:28-Sieg in Wietzendorf der Sprung weg vom Tabellenende. Wir müssen also eine hoch konzentrierte Leistung abliefern, um unserer Favoritenstellung gerecht zu werden.“

Diese Leistung traut er seinen Spielern auch zu, selbst wenn der Kader erneut durch Ausfälle dezimiert ist. Neben Florian Brill und Eike Gloth fehlten beim Dienstags-Training auch die vorigen Samstag angeschlagenen Carsten Beyer und Marvin Grobe. Hinter beiden stehe also zumindest ein Fragezeichen. Christian Brand, der zuletzt aussetzte, wird Samstag zwar wieder auf der Bank Platz nehmen, ob er aber spielt, werde sich kurzfristig entscheiden. „Es ist gut, dass wir einen so großen Kader haben“, sagt der Trainer optimistisch.

Landesliga

2. Männer: TG Münden II - Northeimer HC II (Sa. 19.45 Uhr). Durchaus ansprechende Leistungen boten die Northeimer zuletzt. Einziges Manko: Auf der Habenseite machte sich das nicht bemerkbar. Zeit und Ort für ein Aufstocken des Punktekontos durch einen Erfolg beim Schlusslicht scheinen ideal. „Die Partie ist richtungsweisend für uns. Wir stehen etwas unter Zugzwang und wollen gewinnen, um nicht noch weiter abzurutschen“, erklärt Trainer Michael Kundel-Heise.

Fehlen werden Timo Effler (Knie) und Kai Strupeit (Schulter). Der Einsatz von Lennart Krämer entscheidet sich kurzfristig. Dafür gehört erneut Marc Bode zum Kader. „Er zeigt gute Ansätze und sollte sich noch mehr zutrauen“, lobt Betreuer Oliver Kirch.

3. Frauen: HSG Rhumetal - SG Zweidorf/Bortfeld (Sa. 17 Uhr, Burgberg). Bis auf die überraschende Niederlage gegen Fallersleben hielt sich der Oberliga-Absteiger bisher schadlos. Dennoch sieht sich André Friedrichs gegen den Klassenprimus nicht chancenlos. „Wenn wir das Spiel lange offen halten, ist vielleicht etwas möglich. Dass meine Mannschaft kämpfen kann, hat sie schon gezeigt“, erklärt Rhumetals Coach. Dennoch sei Zweidorf natürlich Favorit. „Alles andere wäre ein passendes Weihnachtsgeschenk“.

Große Hoffnung setzt er auf die Rückkehrerinnen Lisa Hake und Annika Gehrke. Julia Kliemann und Marie Behrends aus der A-Jugend sollen wieder für Entlastung im Rückraum sorgen können. (zys/zdz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.