Döscher rettet Rhumetal den Heimsieg

Katlenburg. Die Handballer der HSG Rhumetal bleiben in der Verbandsliga daheim ungeschlagen. Am Sonntag gewannen sie 26:25 (11:14) gegen Schaumburg-Nord II.

Es war jedoch eine der schwächsten Leistungen der Saison, die die Rhumetaler präsentierten. In der ersten Halbzeit wirkten sie lustlos. Die Gäste zeigten, dass sie sich nicht kampflos ergeben werden. Mit einer offensiven 3:2:1-Abwehr agierten sie aggressiv und glichen ihre körperliche Unterlegenheit so aus. Im Angriff spielten sie variabel und konnten die passive HSG-Abwehr immer wieder überwinden. Hätten die Rhumetaler nicht Onno Döscher im Tor gehabt, wären sie wahrscheinlich mit einem größeren Rückstand als nur 11:14 in die Kabine gegangen. Er hielt zwei Siebenmeter und zudem einige Gegenstöße.

Nach der Pause wurde Rhumetal deutlich besser. Mit einem 9:0-Lauf drehte die Heimsieben die Partie bis zur 20:14-Führung in der 44. Minute. Doch plötzlich wieder ein Bruch im Spiel: Schaumburg kam heran (22:21/54.). Als Niklas Hermann das 25:22 (56.) erzielte, sah Rhumetal dennoch wie der sichere Sieger aus. Aber Schaumburg stellte die Abwehr um und glich zum 25:25 aus. 20 Sekunden vor dem Ende war es Dominik Zimmermann vorbehalten, mit seinem elften Tor den Sieg zu sichern. „Ich habe so ein Spiel erwartet. Wer nicht laufen will, kann keine Tore werfen. Aber wir haben noch Zeit, an unseren Fehlern zu arbeiten. Am Ende war es ein glücklicher Sieg“, urteilte Rhumetals Trainer Lars Eichhorn.

HSG: Döscher, Schmidt - Bierwirth, Bertram, Hagemann 1, Hermann 2, Jentsch 7/3, B. Kreitz 3, Leunig 1, Scheidemann, Schlüter, Strohschneider, Wittwer 1, Zimmermann 11. (bf)

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