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TG Münden erwartet ein Topteam in der Gymnasiumshalle

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Klemens Rohdich beim Sprungwurf.
Kann er auch gegen Warberg wieder einnetzen? Mündens Linksaußen Klemens Rohdich erzielte zuletzt fünf Tore. Für einen Punktgewinn reichte das aber nicht. © Per Schröter

Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Folge wollen die Verbandsliga-Handballer der TG Münden am Samstag im Heimspiel gegen den HSV Warberg/Lelm unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren (Anwurf in der Gymnasiumshalle: 19.15 Uhr).

Hann. Münden – Mit vier Minuspunkten mehr und einem Spiel weniger als Spitzenreiter Alfeld ist der HSV aktuell Tabellenzweiter und damit noch voll im Aufstiegsrennen dabei. „Das ist ein sehr starker Gegner, da hängen die Trauben für uns verdammt hoch“, sieht auch TG-Trainer Pascal Zügler „eine ganz schwere Aufgabe“ auf seine Mannschaft zukommen.

Eine schwere zwar, aber keine unlösbare, wie schon das Hinspiel zeigte. Da unterlagen die Mündener zwar mit 24:29, waren aber lange ein gleichwertiger Gegner und brachten sich nur durch unnötige Fehler in der Schlussphase selbst um den Lohn ihrer Arbeit. „Jetzt mussten wir zuletzt zwei Nackenschläge hinnehmen, hatten davor aber drei tolle Wochen“, sagt Zügler. Wenn es gelinge, an diese Leistungen anzuknüpfen, dann sei vor eigenem Publikum auch gegen Warberg/Lelm etwas drin. „Die Jungs dürfen einfach keine Angst haben, zu verlieren, sondern müssen wieder Bock haben, zu gewinnen“, so sein einfaches Erfolgsrezept.

Verzichten müssen die Mündener voraussichtlich weiterhin auf die erkrankten Marc Imberger und Maurice Bode. „Bei beiden besteht zwar die vage Chance, dass sie wieder dabei sind, aber wir können nicht davon ausgehen“, sagt Pascal Zügler. Ein kleines Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Tim Weinberger, der sich zuletzt in Altencelle einen schmerzhaften Pferdekuss eingefangen hatte. „Für die, die am Samstag dabei sind, ist es die zweite Chance, sich für die unnötige Pleite bei Schlusslicht Nienburg am vergangenen Sonntag zu revanchieren“, sagt Zügler. Sollte das gelingen, sähe die Welt für die TG auch mit Blick auf die Tabelle wieder sehr viel freundlicher aus.  (Per Schröter)

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