Handball-Verbandsliga: Rhumetal zieht gegen Vinnhorst den Kürzeren

Eine Nummer zu groß

Chancenlos: Gegen Tabellenführer Vinnhorst hatten Tim Isermann (am Ball) und seine HSG Rhumetal am Sonntag absolut nichts zu bestellen. Foto: zel

Katlenburg. Die Überraschung ist ausgeblieben. In der Handball-Verbandsliga zog die HSG Rhumetal am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen Spitzenreiter TuS Vinnhorst deutlich mit 19:33 (9:18) den Kürzeren.

Die Rhumetaler mussten gegen die favorisierten Gäste ohne Nicolas Fischer antreten. Der hatte sich im Abschlusstraining verletzt. Dafür rückten Miguel Proschwitz und Tim Isermann aus der Reserve nach. Sie machten ihre Sache ordentlich.

Ordentlich begann die Partie auch für die HSG. Die überraschte den Kontrahenten mit einer unkonventionellen 1:5-Deckung und legte ein 2:0 vor. Das sollte aber auch die einzige Führung bleiben. Der Spitzenreiter schüttelte sich nur kurz und spielte in der Folgezeit seine Ausnahmequalitäten für diese Liga aus.

Die Gäste überzeugten mit einem druckvollen Angriffsspiel und gingen immer wieder konsequent auf die Nahtstellen der Rhumetaler Abwehr. Die bot häufig zu große Räume auf den Außenpositionen oder am Kreis. Wenn die geschlossen werden konnten, hatte Vinnhorst immer noch den wurfgewaltigen Kai Lemke aus der zweiten Reihe.

„Wir haben es leider nicht geschafft, die vielen leichten Gegentreffer über die erste und zweite Welle zu verhindern. Das tut mir am meisten weh“, ärgerte sich Sascha Heiligenstadt mit Blick auf das Torverhältnis, das in der Endabrechnung noch eine wichtige Rolle spielen könnte. Zufrieden war Rhumetals Trainer mit dem Umkehrspiel seiner Schützlinge. Die hatten auch am Kreis einige Lichtblicke zu verzeichnen. Gewohnt sicherer Rückhalt war Onno Döscher. Der Keeper verhinderte mit seinen Paraden eine noch höhere Niederlage. Aufopferungsvoll präsentierten sich im Angriff Eike Kreitz und Ole Bierwirth, die keinen Zweikampf scheuten. Domenik Zimmermann erwies sich einmal mehr als sicherer Siebenmeterschütze.

Heiligenstadt richtete den Blick gleich nach dem Abpfiff nach vorn. „Dieses Spiel müssen wir schnell abhaken. Jetzt kommen mit Wittingen, Emmerthal und Soltau richtungsweisende Begegnungen.“

HSG: Döscher - Bierwirth 1, Engelberg, Proschwitz 2, Giese, Isermann 2, Hagemann, B. Kreitz 3, E. Kreitz 1 Scheidemann 1, Hogreve 3, Stolle 2, Strohschneider, Zimmermann 4/3. (zys)

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