Verdienter Finalsieg gegen Vorjahresgewinner Vinnhorst

Eintracht Baunatal gewinnt den Silvestercup in Katlenburg

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Starken Handball vor einer tollen Kulisse gab es am Samstag beim A-Turnier in Katlenburg. Hier versucht der Rhumetaler Jan-Niklas Falkenhain den Berliner Torhüter Erik Ullrich zu überwinden.

Katlenburg – GSV Eintracht Baunatal heißt der Überraschungssieger beim 36. Katlenburger Harz-Energie-Silvestercup. Der nordhessische Drittligist agierte Samstag beim 18:16-Finalsieg gegen Titelverteidiger TuS Vinnhorst häufig mit sieben Feldspielern und überzeugte mit ausgefuchsten Spielzügen.

In der Partie um Platz drei siegte Nord-Ost-Drittligist Dessau-Rosslauer HV gegen die nach harten Trainings- und Spieltagen etwas müden Berliner Jungfüchse mit 15:12. Gastgeber HSG Rhumetal überrumpelte den klassenhöheren TV Stadtoldendorf im Duell um Platz fünf mit 18:17 nach Siebenmeterwerfen.

In Vorrundengruppe A zeigte Baunatal bereits im ersten Spiel gegen Oberligist Stadtoldendorf mit 18:13 seine spielerische Klasse. Zur schweren Schlacht wurde das erste Aufeinandertreffen mit Vinnhorst. Dank besserer Spielanlage siegte Baunatal verdient mit 20:16.

In der anderen Gruppe ging Gastgeber HSG Rhumetal gegen Dessau-Rosslau sogar 5:4 in Führung, doch am Ende siegten die körperlich starken Gäste problemlos 27:14. Auch gegen die Berliner A-Junioren hielten die Rhumetaler anfangs gut mit, bevor Nils Lichtlein, Neffe von Bundesliga-Rekordspieler Carsten Lichtlein, akrobatisch den 9:7-Vorsprung warf. Colin Hogreve verkürzte nochmal zum 12:13 (20.), aber die Jungfüchse ließen nichts mehr anbrennen (21:15). Gegen Dessau-Rosslau siegten die Berliner mit der Schlusssirene 17:16 und wurden Gruppenerste.

Im Spiel um Platz fünf triumphierte Rhumetal gegen enttäuschte Stadtoldendorfer. Im ersten Halbfinale behauptete sich Baunatal gegen Dessau mit 15:13. Im zweiten Duell bekamen müde Füchse den starken Vinnhorster Kreisläufer Milan Mazic (sieben Tore) nicht in den Griff und unterlagen 13:21. Auch das Spiel um Platz drei gegen Dessau-Rosslau ging für die Berliner 12:15 verloren.

Im Finale hebelte Baunatal die massive Vinnhorster Deckung durch häufigen Einsatz des siebten Feldspielers aus und siegte verdient 18:16. Trainer Mirko Jaissle sah eine konstant gute Leistung seines Teams und war zufrieden.

Turnierleiter Mathias Zänger ebenso: „Das war sicherlich das stärkste Teilnehmerfeld der letzten Jahre. Und mit Eintracht Baunatal haben wir einen spielstarken Turniersieger“, freute sich Zänger - auch mit Blick auf die prall gefüllten Zuschauerränge in der Burgberghalle.

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