Handball-Verbandsliga: Nächstes Spiel zu Hause gegen Duderstadt

HSG Plesse-Hardenberg marschiert in Richtung Oberliga

Warten auf den Aufstieg: Trainer Dietmar Böning-Grebe und seine HSG Plesse wollen in die Oberliga. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Fünf Spiele trennen die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg vom Verbandsliga-Titel und dem Oberliga-Aufstieg. Im Burgenteam herrscht Zuversicht. Das nächste Spiel gegen den TV Jahn Duderstadt findet am Sonntag, 10. April, ab 17 Uhr in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg statt.

Der Sprung in die Oberliga träfe, sollte er denn gelingen, die HSG nicht unvorbereitet. Trainer Dietmar Böning-Grebe ist mit der Kaderplanung für die nächste Saison im Großen und Ganzen durch: „Wir verlieren zwar Carsten Beyer, der nach Lüneburg umzieht, aber ich bin zuversichtlich, dass der aus Northeim zu uns stoßende Jan-Niklas Falkenhain ihn eins-zu-eins ersetzen wird. Ansonsten wollen wir zuerst im eigenen Nachwuchs fündig werden.“

Hier ist der A-Jugendliche Rune Seyfferth am dichtesten dran am Sprung in die 1. Mannschaft. Allerdings weiß der Linkshänder noch nicht, wo er im Herbst sein Studium aufnehmen wird. Nachdem Thomas Reimann zugesagt hat, noch eine Saison dranzuhängen, hofft Böning-Grebe, nun auch noch Jens Glapka für ein weiteres Jahr gewinnen zu können. Alle anderen Verbandsliga-Spieler bleiben dem Burgenteam sicher erhalten.

Auch finanziell sei die Oberliga zu stemmen, versichert der amtierende Vorsitzende Holger Lapschies. Meldegelder, Fahrt- und Schiedsrichterkosten seien zwischen der Verbandsliga und der - in der regionalen Ausdehnung nahezu identischen - Oberliga nicht so gravierend unterschiedlich, als dass man hier Bedenken haben müsse.

Nachbesserungsbedarf bestehe allerdings, so Böning-Grebe, bei den Spielstätten. Vor allem die Nörtener Halle bedürfe, wendet der Coach sich an die Gemeinde, im Sanitärbereich (Umkleiden, Duschen) dringend einer Aufbesserung. Zudem seien die Zuschauerkapazitäten - in Nörten wie in Bovenden - für einen Oberligisten doch recht schmal ausgelegt. Deswegen verwalte man bei den Einnahmen aus Eintrittsgeldern „eher einen Mangel“.

Test am Sonntag

Auf das „Endspiel um den Aufstieg“ am 10. April bereitet sich die HSG mit einem Testspiel beim Oberligisten HG Rosdorf-Grone vor (Sonntag, 17 Uhr; Sporthalle am Siedlungsweg). Man habe sich, lässt Böning-Grebe wissen, in der spielfreien Osterzeit mit Grundlagentraining und aktiver Erholung warm gehalten. Fehlen werden im Testspiel die angeschlagenen Reimann (Schulter), Florian Brill (Knie) und Sebastian Herrig (Ellbogen). (zdz)

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