Handball-Verbandsliga: Moringen hat Mitkonkurrent HSV Warberg zu Gast

Das erste Schicksalsspiel

Auge in Auge: Moringens Keeper Max Lorenz beim Versuch, im Derby bei Plesse-Hardenberg einen Strafwurf von Jens Glapka zu entschärfen. Jetzt kommt Warberg. Archivfoto:  zje

Moringen. Die Verbandsliga-Handballer des MTV Moringen stehen vor ihrem ersten von drei Schicksalsspielen. In der Sporthalle „An der Burgbreite“ kreuzt am Samstag Mitkonkurrent HSV Warberg/Lelm auf. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Nun wird es endgültig ernst für den MTV. Nach der Härteserie gegen die Teams aus der oberen Tabellenhälfte mit einer durchaus respektablen Ausbeute, geht es jetzt gegen die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Warberg (Platz 13), Altencelle (9) und Lüneburg (14) heißen die nächsten Gegner. Legt man die Elle ganz scharf an, sind sechs Punkte fast schon Pflicht, um das Abstiegsgespenst auf Distanz zu bringen.

Viel gerissen haben die Gäste in der jüngeren Vergangenheit nicht. Aus den letzten acht Begegnungen konnten nur ganze zwei Punkte auf der Habenseite verbucht werden. Bei der HSG Heidmark gelang Mitte Januar ein 26:20-Erfolg. Trainer Arne Lautenbach haderte zuletzt mit seiner Defensivabteilung. Als sicherer Rückhalt gilt aber Keeper Patrick Behne.

Jürgen Kloth spionierte am vergangenen Wochenende in Warberg bei der 24:27-Niederlage gegen Schaumburg II, geht aber - was die Erkenntnisse angeht - nicht ins Detail. „Wir müssen mit der richtigen Einstellung und einer guten Taktik ins Spiel gehen und klug agieren. So viele Fehler wie in Fallersleben dürfen wir uns nicht erlauben, schon gar nicht zu Hause.“

Über die Bedeutung der Partie sind sich alle Beteiligten im Moringer Lager einig. „Dieses Spiel muss man gewinnen, um nicht abzusteigen. Dafür werden wir alles tun“, lässt der MTV-Coach keine Zweifel an der Zielsetzung aufkommen. Die Vorbereitung auf die wichtige Begegnung verlief allerdings nicht ganz optimal, da einige Akteure das jüngste freie Wochenende für einen Kurzurlaub im Schnee nutzten.

Nico Fischer plagt sich mit einem Infekt herum. Dennoch wird der MTV aller Voraussicht nach in Bestbesetzung auflaufen. (zys)

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