Handball-Verbandsliga Männer: HSG Rhumetal zwingt Plesse mit 28:27 in die Knie

Wir feiern die ganze Nacht

So sehen Sieger aus: Die Akteure der HSG Rhumetal feiern den 28:27-Derbysieg über die HSG Plesse-Hardenberg. 3 Fotos: Barbeln

Katlenburg. „Wir feiern die ganze Nacht“ schallte es aus den Lautsprechern der Burgberghalle, während die Männer der HSG Rhumetal mit „Derbysieg“-Sprechchören ihren 28:27 (11:12)-Triumph über Verbandsliga-Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg feierten. Nicht auszuschließen, dass die Akteure der musikalischen Aufforderung Taten folgen ließen.

Nach Worten musste Lars Eichhorn nach 60 emotionsgeladenen, aber stets im sportlichen Rahmen bleibenden Minuten, suchen. „Ich bin total stolz auf meine Jungs. Alle waren voll da. Wir haben eine starke Abwehr gespielt und hatten den besseren Torwart. Das gab den Ausschlag“, gab Rhumetals überglücklicher Coach zu Protokoll.

Vor toller Kulisse und fast ausverkauftem Haus begegneten sich die Nachbarn auf Augenhöhe. Die Gäste hatten bis zur Pause zumeist knapp die Nase vorn. Nur beim 9:8 gelang den Rhumetalern zwischenzeitlich die Führung. Zum ausgeglichenen Verlauf trug nicht unerheblich Onno Döscher bei. Der Keeper der Heimsieben hatte im Vergleich mit seinem Gegenüber Christian Wedemeyer sogar ein Plus zu verzeichnen.

Nach dem Wechsel eröffnete Benny Jentsch den Torreigen mit einem gekonnten Dreher zum 12:12. In der Folgezeit blieb es beim offenen Schlagabtausch. Ausgerechnet Youngster Ole Bierwirth brachte die Gastgeber mit seinem Treffer zum 20:19 (42.) wieder nach vorn. Das Momentum sprach nun für sein Team. Dafür steht auch der Wechsel in Plesses Gehäuse zu Markus Ahlborn.

Auch er konnte aber nicht verhindern, dass Rhumetal mit Benny Jentsch und Arne Leunig in der 49. Minute erstmals auf drei Tore (24:21) davonzog. Beim 27:28 durften die Gäste wieder hoffen. Der letzte Wurf landete aber am Pfosten, ehe Rhumetal die verbleibenden Sekunden herunterspielen durfte.

„Wir hatten im Angriff nicht genug Geduld und haben zu früh abgeschlossen. Auch das Tempospiel fehlte. Die Mannschaften haben sich nichts genommen. Ein Unentschieden wäre auch okay gewesen“, fasste Pesses Coach Dietmar Böning-Grebe zusammen.

Rhumetal: Döscher, Hochstädt - Hermann 2, Sochert, Schlüter 4, Leunig 7, Strohschneider, Jentsch 8/2, Zimmermann 3, Wittwer, Scheidemann, Hagemann 1, Bierwirth 1, Kreitz 2.

Plesse-H.: Wedemeyer-K. Ahlborn - Brand 7/4, Beyer 5, Glapka, Reimann 5, P. Schindler 1, Grobe, Smidt, Gloth 3, Herrig 2, Jetzke 2, Regenthal 2, Meyer, S. Schindler. (zys)

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